macOS Sierra 10.12 für Musiker

By | 21. September 2016

„Siri, Siri, deine Welt sind die Be-er-ge…“ Soweit mein (zum Glück nicht hörbarer) Kurzkommentar zu macOS 10.12. Bitte trotzdem weiter lesen…

Vamos a la sierra!

Falls die Einleitung jemandem spanisch vorkommt: „Sierra“ heißt auf Spanisch „Gebirge“.

 

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Schon ein Jahr nachdem „El Capitan“ die Brücke betreten hat, schickt Apple ihn in Pension. Siri nimmt jetzt Wünsche der User entgegen und erfüllt sie umgehend – mehr oder weniger. Mein erster Versuch: „Öffne Logic!“ – Siri hört zu. Auf dem Monitor erscheint: „Öffne Lotte“. Siri erklärt, ich hätte keine App mit dem Namen Lotte. Ein Button zum App-Store ist eingeblendet. Kein Witz!

 

Neuer Versuch, das Ergebnis hier als Screenshot:

Siris Reaktion auf "Öffne Logic", zweiter Versuch

Siris Reaktion auf „Öffne Logic“, zweiter Versuch

 

Dritter Versuch:

„Öffne Mail!“ Apple Mail startet kommentarlos. – Geht doch.

 

Die neuen Features des Betriebssystems lassen sich auf der Info-Seite von Apple nachlesen. Dort findet sich auch eine Liste der kompatiblen Macs und die Angaben, welche neuen Features erst bei Geräten ab Baujahr Zweitausend-sowieso funktionieren. Ja, man hört es heraus – meiner kann auch nicht mehr alles! Immerhin ist mein Mac Pro Mitte 2010 „Sierra-fähig“, mein Mac Book Pro 2008 muss leider draußen bleiben. Ganz viel Neues gibt es in diesem Jahr auch nicht, allerdings hoffe ich auf die Verbesserungen „unter der Haube“ und die verbesserte Sicherheit. Apropos Sicherheit: Safari kommt ohne aktiviertes Flash.

Ergänzung 1. März 2017:

Wer kein MacBook Pro (Baujahr mindestens Oktober 2016) besitzt, kommt nicht in den Genuss der neuen Touch Bar. Inzwischen gibt es in meiner Familie Erfahrungen damit, denn mein Sohn besitzt ein solches Gerät und ist sehr angetan von den kleinen Extra-Displays, die die Funktionstasten ersetzten. Er benutzt die Touch Bar für die Adobe Collection, Final Cut Pro und Microsoft Office – alles beruflich.

Auch Logic Pro X und Garage Band wurden 2017 and das Touch-Bar-System angepasst.

 

Test ohne Risiken und Nebenwirkungen

„Never touch a working system“ ist sicher ein kluger Leitspruch, deshalb  zitiere ich ihn noch einmal. Regel Nummer eins: Backup vor dem Update! 

Auch ich bin schon durch Schaden klug (?!) geworden und deshalb froh, einen „Workaround“ gefunden zu haben, um ein neues OS gefahrlos zu testen. Als Besitzer eines Mac Pro von 2010 kann ich eine zusätzliche Festplatte intern verwenden. Mit dem Programm „Carbon Copy Cloner“ kopiere ich mein aktuelles System mit allen Programmen und Einstellungen auf die „Reserve-HD“ und installiere dort das Test-System, und zwar zunächst die Version, die zum öffentlichen Beta-Test erschienen ist. Erst wenn alles zufriedenstellend läuft, kommt das neue System auf das Haupt-Volume. Im Fall „Sierra“ erschien die Golden-Master-Version schon 14 Tage vor dem eigentlichen Release-Datum und nach zwei Tagen Herumprobieren bin ich „umgestiegen“; Sierra auf dem Start-Volume und damit im Einsatz für die tägliche Arbeit.

 

Die gute Nachricht

Eine solche Anzahl an Problemen, wie anfangs bei „El Capitan“ wird es dieses Mal nicht geben, auch nicht für Musiker. Für mich war der Umstieg auf „Sierra“ der leichteste ever. Weil auf meinem Musikrechner – entgegen dem ursprünglichen Vorsatz – viele anderen Programme sind, beziehe ich sie hier mit ein.

Ich möchte aber mit diesem Artikel nur informieren, nicht beeinflussen. Jeder muss selbst entscheiden, ob das Update sinnvoll ist!

 

Läuft bei mir…

Mein Programme-Ordner enthält 158 Objekte, deshalb hier nur die wichtigsten Sierra-kompatiblen, die ich häufig benutze, – Musikprogramme in fetter Schrift.

1. Ohne Apple-Produkte:

Reason 8, Reason 9.1, Wavelab 8, Riffstation, Native Instruments Komplete Kontrol und Controller Editor, IK Multimedia iRig Pads Editor, Microsoft Word und Excel, Chrome, Firefox, Adobe Photoshop und Dreamweaver CS6, Bank X, Parallel’s Desktop 11 mit Windows 10.

Wavelab scannt beim Start die VST-Versionen aller Plug-ins (Ich habe von allen meinen Plug-ins außer den Apple-eigenen auch die VST-Versionen installiert.) Man sollte deshalb davon ausgehen können, dass bei allen Plug-ins, die in meinen Logic-Screenshots erscheinen, auch die VST-Versionen Sierra-kompatibel sind.

2. Apple-Produkte:

Logic Pro 9*, Logic Pro 10*, Garage Band*,  iTunes, iMovie, Final Cut Pro, Fotos, Pages, Numbers, Keynote, sowie kleine Helfer wie „Notizen“.

Die mit * gekennzeichneten Programme funktionieren mit den DAW-eigenen Plug-ins, bei Plug-ins von anderen Herstellern als Apple gab es (wenige) Probleme.

Der Ordner „Inkompatible Software“

Wenn bei der Installation von macOS Sierra ein Programm gefunden wird, das mit dem neuen System nicht harmoniert, wird es automatisch in den Ordner „Inkompatible Software“ bewegt. (Das gilt aber nicht für Plug-ins!) Bei mir landete dort die Drucker-Treiber-Software „Gutenprint 5.2“. Ich habe keine Ahnung, wie die überhaupt auf meinen Computer gekommen ist.

 

Irgendwo hakt es immer…

Weiter mit dem Thema Drucker. Mein Xerox Multifunktionsgerät machte keine Schwierigkeiten beim Scannen, wollte ich aber drucken, erschien das Fax-Eingabefeld. Ich habe den Treiber in den Systemeinstellungen entfernt, die Software neu installiert und den Treiber wieder hinzugefügt. Seitdem funktioniert es. Mein Sohn besitzt dasselbe Gerät und hatte mit Sierra überhaupt kein Problem beim Drucken. Meine Frau besitzt ein MacBook Air, druckt mit dem selben Drucker wie ich und hatte kein Problem nach dem Update auf Sierra. Das zeigt, wie gefährlich Verallgemeinerungen sind – was bei X funktioniert, muss nicht auch bei Y funktionieren. 

Irgendetwas vergisst man meistens, bei mir war es in diesem Jahr „Fetch“, ein FTP-Programm mit dem ich Dateien auf meine Homepage hochlade. Es verweigerte den Dienst mit einer Fehlermeldung. Die Alternative „Cyber Duck“ funktionierte, aber meine Shortcuts sind in „Fetch“ gespeichert. Das Update auf die aktuelle Version brachte dann die Sache wieder in Ordnung. „Fetch“ war nicht im Ordner „Inkompatible Software“ gelandet, man kann sich also nicht völlig auf diese Funkton verlassen!

 

Ganz wichtig: das Audio-Interface!

Schnell vergisst man die Schnittstelle zwischen real-existierenden Schallschwingungen und dem Computer. Mein Firewire-Interface „Focusrite Saffire Pro40“, eines der meistverkauften Geräte wie ich einmal gelesen habe, funktionierte sofort problemlos.

Vor dem Sierra-Update, bitte unbedingt beim Hersteller die Kompatibilität des Audio-Interfaces checken!

 

Updates

Bevor man ein neues Betriebssystem installiert, sollte man sich informieren, ob alle Programme dem aktuellen Stand entsprechen (siehe meine Erfahrung mit „Fetch“). Es muss nicht unbedingt immer das neueste Bezahl-Update sein. Man kann beispielsweise bei Version 8 einer Software bleiben, wenn man Version 9 nicht kaufen will, falls die ältere Version kompatibel ist oder ein Wartungs-Update dafür erhältlich ist.

Nur wenige Hersteller informieren ihre Kunden per e-Mail über kostenlose Updates. Bei Native Instruments ist das allerdings meistens der Fall. Manche Plug-ins z. B. von Audio Ease oder Positive Grid zeigen es im Plug-in-Fenster an, wenn es eine neue Version gibt. Auf den Websites der Hersteller findet man Angaben zur jeweils neueste Software-Version. Im Zweifelsfall empfehle ich eine Anfrage beim Support.

 

Die DAW

Ich habe erfolgreich Wavelab 8, Reason 8, Garage Band, Logic Pro 9 und Logic Pro X unter „Sierra“ ausprobiert, das letztere Programm 2 Wochen lang täglich, weil es meine aktuelle Arbeitsumgebung darstellt.

„Analog Lab 2“ von Arturia sorgte dafür. dass sich ein Logic-Projekt nicht mehr öffnen ließ. Nach einer Neuinstallation von „Analog Lab 2“ war zunächst wieder alles OK. Ich habe dieselbe Version installiert wie zuvor, weil es sich um die aktuelle handelte.

 

Fehlermeldung Logic Pro X

Fehlermeldung Logic Pro X

Einige Zeit später trat aber der Fehler wieder auf, wie beim ersten Mal bei der Verwendung eines Sounds von Instrument „Prophet“. Ich habe Analog Lab 2 deshalb vorläufig deaktiviert. – Update! Heute, am 6. Dezember 2016, konnte ich ein Analog-Lab-2-Update installieren. Obwohl Sierra in der Beschreibung nicht ausdrücklich erwähnt wird, klappt es jetzt mit Logic und dem Arturia Plug-in.

 

Der Plug-in-Manager von Logic Pro X

Bisher habe ich mich immer auf den Plug-in-Manager verlassen und auch in diesem Artikel zeige ich die Liste der kompatiblen Plug-ins auf meinem Mac. Das man sich nicht hundertprozentig auf diese Funktion verlassen kann, zeigt allerdings meine Erfahrung mit Analog Lab 2, das vor der ersten Verwendung die Validierung bestanden hatte – siehe Screenshot weiter unten.

Als nicht mehr kompatibel hatte sich Nexus 1 erweisen, eine alte Version, die ich lange nicht mehr verwendet habe. Ich habe die Audio-Unit-Datei davon gelöscht, deshalb ist sie auch nicht mehr in der Liste.

Ein Plug-in entfernen:

Die zu löschende Datei hat die Endung (Punkt) component und ist hier zu finden:

Library -> Audio -> Plug-ins  -> Components: (Name des Plug-ins).component -> ab in den Papierkorb.

 

Die Liste der Plug-ins

Logic prüft beim ersten Start automatisch alle Plug-ins, ein Vorgang, der auch mal ins Stocken geraten kann. Unter Logic Pro X -> Einstellungen -> Plug-in-Manager lässt sich die Liste aller installierten Plug-ins aufrufen und bearbeiten. Alles, was hinter Validierung erfolgreich ein Häkchen hat, wurde vom Plug-in Manager überprüft und für gut befunden.

Ich habe meine Liste nach Hersteller-Namen geordnet, innerhalb der einzelnen Bereiche ist die Ordnung alphabetisch. Apple-eigene Plug-ins werden auch gelistet, ich habe sie aber hier weggelassen, um Platz zu sparen; sie waren erwartungsgemäß alle kompatibel.

Die Abbildungen der Screenshots zum Vergrößern bitte anklicken!

 

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Stand-Alone

Einige der Plug-Ins sind auch Stand-Alone verwendbar.

In diesem Modus funktionieren:

Arturia:  Analog Lab 1 und 2, (obwohl die AU-Plug-In-Version Probleme macht), The Factory

IK Multimedia: Lurssen Mastering Console, Sample Tank 3, Miroslav Philharmonik 1 und 2, AmpliTube 3 und 4, T-Racks, iRig Pads Editor

Native Instruments: Komplete Kontrol inklusive der Komplete Instrumente und Controller Editor

VSL: Vienna Instruments Stand-Alone

Funktioniert nicht Stand-Alone:

VSL Vienna Ensemble Pro 5 (Inzwischen gibt es Version 6, ein Update für 5 ist aber auch zu erwarten.) Meine aktuelle Version scheint sich nicht mit Arturias Analog Lab 2 zu verstehen, denn beim Scannen dieses Plug-ins stürzt Ensemble Pro 5 ab – wahrscheinlich ein Problem von Analog Lab 2, weil es auch in Logic auftritt.

 

Darüber kann ich leider nichts sagen…

Ich besitze keine UAD-Hardware und Software. Auch Stylus, Omnisphere und Nexus sind bei mir nicht vertreten. Und dann gibt es natürlich noch viele andere Sachen. Man kann nicht alles haben! Mitteilungen zu Software, die ich nicht besitze, werde ich aber ebenfalls in diesem Artikel unterbringen. Jeder Leser-Beitrag im Kommentar-Bereich ist sehr willkommen!

Tipp:

Eine Übersicht über die Kompatibilität von Mac- und iOS-Programmen mit unterschiedlichen Betriebssystem-Versionen, einschließlich „Sierra“, findet man bei RoaringApps.

 

Fazit

Soll ich zu Sierra wechseln? Eine finanzielle Frage ist das nicht, denn wie schon die Vorgängerversionen ist macOS 10.12 ein kostenloser Download. Wer jetzt einen ganz neuen Mac kauft, bekommt das aktuelle System sowieso, hat also gar keine Wahl, es sei denn man will das neue Gerät gleich mit einer älteren System-Version „down-graden“. Seit es keine System-DVDs mehr gibt, ist das allerdings schwieriger geworden.

Wer es sich aussuchen kann ob er wechselt oder nicht, weil der eigene Mac zu den kompatiblen Geräten gehört, sollte sich Vor- und Nachteile unter Abwägung aller Risiken genau überlegen. Bei mir hat bisher immer die Neugierde auf aktuelle Features gesiegt, und wenn es auch mal etwas holprig wurde, habe ich den Systemwechsel doch immer hingekriegt. El Capitan zu Sierra hat mir nur wenige Probleme gemacht.

Hinweis, 21. September 2016

Alles, was ich hier beschrieben habe, wurde innerhalb von 14 Tagen mit der System-Version „macOS Sierra 10.12 golden master candidate“ ausprobiert. Die am 20. September veröffentlichte fertige Version 10.12 hat eine etwas höhere „Built“-Nummer, ist also noch etwas verbessert worden. Mit dieser Version habe ich meine Angaben innerhalb einiger Stunden noch einmal überprüft.

Zwischenbericht am 3. Oktober 2016

Ich arbeite jetzt seit etwa 4 Wochen am Mac Pro (Mitte 2010) mit Sierra; während der ersten 2 Wochen mit der Beta-Version „Golden Master Candidate“, seit dem 20. September mit dem offiziellen Release. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass Logic Pro X etwas weniger stabil läuft, als früher. Das Programm stürzt in größeren Abständen schon mal ab – nicht schlimm, wegen der automatischen Sicherung, aber lästig. Auch mein in diesem Artikel gelobtes Firewire-Interface Focusrite Saffire Pro 40 muß manchmal neu gestartet werden. Beides kommt etwa ein- bis zweimal pro Woche vor.

 

Warnungen und Entwarnungen (Oktober 2016, überarbeitet am 1. März 2017)

Warnung vor dem Update

Abwarten! empfahl Steinberg zunächst. Inzwischen (Stand 1. März 2017) ist Cubase 9 offiziell kompatibel. Wegen anderer Versionen und andere Steinberg-Produkte, bitte bei Steinberg online nachsehen!

Obwohl Focusrite angibt, man habe als User „gute Chancen“, ein Sierra-kompatibeles Produkt zu besitzen, gibt es einige Einschränkungen – siehe Link!

Universal Audio:

Wer auf seinem Mac die neuste UAD-Software in Version 8.7 (oder älter) unter OS X 10.9, 10.10 oder 10.11 betreibt wird dringend gebeten zum jetzigen Zeitpunkt (Oktober 2016) von einer Aktualisierung auf das neuste macOS abzusehen. Universal Audio arbeitet bereits an einer überarbeiteten Treiberfassung die das Problem behebt. Ein erster stabiler Fix wird allerdings erst ab November verfügbar sein. Eine Langzeittest-basierte  Kompatibilität wird Universal Audio nach eigenen Angaben erst ab Anfang 2017 gewährleisten können. Auch bei UA wird sich inzwischen (März 2017) einiges getan haben. Ich besitze selbst keine Produkte von UA und bite darum, bei Informationsbedarf bitte auf der Website des Herstellers nachsehen oder den Support kontaktieren.

 

Entwarnung

Native Instruments hat bekannt gegeben, dass alle aktuellen Software- und Hardwareprodukte mit „Sierra“ kompatibel sind. Auf einige ältere Produkte, die nicht mehr im aktuellen Programm sind, trifft das allerdings nicht zu. Mehr darüber kann man in der Native Instruments Knowledge Base erfahren.

Am 20.12.2016 informiert Plugin Alliance darüber, dass alle von dieser Firma vertriebenen Produkte jetzt in den aktuellen Versionen mit Sierra kompatibel sind.

 

DIESER ARTIKEL WIRD ERGÄNZT, SOBALD ICH NEUES ERFAHRE, AUCH ÜBER SOFTWARE, DIE ICH NICHT SELBST BESITZE.


Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik immer hier…

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

 

9 thoughts on “macOS Sierra 10.12 für Musiker

  1. Markus

    Wieder einmal ein dickes Lob für Deine Mühe und Deinen Mut, das zu testen 🙂

    Bei mir wird ein Problem mit Adobes Lightroom ein Update verzögern oder gar verhindern.

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  4. Winfried

    Jürgen, vielen Dank im Namen der zahlreichen Namenlosen, die davon profitieren, dass du dir nicht nur sehr viel Arbeit machst, um die technischen Details von Apps zu verstehen, ihre Funktionalität und Stabilität zu testen und ihren Gebrauchswert zu beurteilen. Anerkennung verdienst du vor allem für die, das alles in so klarer Sprache zu beschreiben, dass auch Laien etwas davon haben. Sozusagen ein sozialer Dienst an der Community 😉
    Deswegen sehe ich mich ermuntert, auf eine Lösung hinzuweisen, die macOS Sierra 10.12.2 auf Geräten erlaubt, die Apple nicht mehr unterstützt.
    Ich selbst habe mit Hilfe der kostenlosen und vor allem vertrauenswürdigen Tools vorhin Sierra erfolgreich auf meinem MacBookPro5,5 pannenfrei installiert. Freunde, die ebenfalls professionell mit einem MacBook Pro arbeiten, haben schon ein paar Wochen länger als ich Erfahrung gesammelt: alles stabil.
    Alles was nötig ist, findet sich hier:
    http://dosdude1.com/sierrapatch.html
    cheerio, Winfried

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  5. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Winfried,
    dein Tipp ist hier sehr willkommen!
    Und vielen Dank für die netten Worte 🙂
    Jürgen

    Reply
  6. Andy P.

    Vielen Dank für diesen klasse Beitrag. Kurz und knackig und sehr hilfreich. Meine Frage über ixquick betraf die Kompatibilität von Logic 9 mit macSierra. Gönne mir nach 8 Jahren MacMini Late 2009 (läuft bis auf sierra-Untauglichkeit noch prima) einen neuen iMac. Kannte Eure Seite bisher noch nicht und habe die Feeds gleich abonniert. Bald gibt es dann auch Logic X, und ich werde zukünftig von Eurem Know-how und Engagement profitieren. Danke!

    Reply

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