Test: Onkyo TX-RZ50 Receiver

Von | 10. März 2022

Dieser Testbericht als Video (Englisch):

Einleitung:

Wie jeder Studio oder Home Hi-Fi Besitzer weiß, ist man eigentlich nie wirklich mit seines Anlage endgültig fertig. Man ist entweder weiter dabei fein zu tunen oder sein Equipment auf oder umzurüsten.
Genauso geht es mir mit meinem Hobby, eine gute Surround Sound Anlage zu haben. Mein neustes Anschaffung dazu: Der Onkyo TX-RZ50 AV SMART Receiver.

Onkyo TX-RZ50

Schon seit den 90ern Jahren bin Ich ein Fan von Surround Sound und habe seit dem eine Anzahl von verschiedenen Receivern besessen. Von Herstellern wie Sony, Denon, Yamaha und Onkyo. Besonders gefallen hat mir damals der
Sony STR-V555ES mit seinem Champagner Finish und der großen Touchscreen Fernbedienung. An den älteren Receivern hat mir auch gefallen, dass es eine große blaue LED gegeben hat, die angezeigt hat, dass Surround Sound ausgegeben wird. Das ist leider heutzutage nicht mehr „modern“ und nicht mehr in modernen Geräten zu finden. Dafür hat natürlich aber die Qualität ordentlich zugenommen, was natürlich das Wichtigste ist. Der V555ES hatte damals so sehr in den Rücklautsprechern gerauscht, dass ich ihn sogar umgetauscht habe. Genützt hat es aber nichts, da es wohl „it’s not a bug – it’s a feature“ gewesen ist. Heutzutage sind einzelne Kompetenten in den Receivern abgeschirmt und man kann sogar das Display ausschalten, um jegliche Störungen zu vermeiden.

Ich habe durch die Generationen von Receivern etliche Surround Formate „durchlebt“, beginnend mit dem analogen Dolby Surround Pro Logic, Dolby Digital, Dolby True HD, Dolby Atmos, DTS , DTS HD, DTS X und nun DTS Neural X, um die wichtigsten aufzuzählen. Viele Formate und eine konstante Evolution den Zuschauer mitten ins Geschehen zu versetzen.

Einige Surround Sound Formate

Surround Sound ist schon lange in unseren vier Wänden zu finden. Ich erinnere mich an die VHS Zeiten, Filme wie „Independence day“ oder auch schon Super Nintendo Spiele hatten schon analogen Dolby Surround mit dem man in den eigenen zu Hause Surround Sound genießen konnte. Aber natürlich nur, wenn man das nötige Setup zu Hause stehen hatte.

Heutzutage in Zeiten von Ultra Blu Rays, streaming Diensten wie Netflix, Disney + oder Apple TV + und Spiele Konsolen wie die Microsoft Xbox, haben wir Zugang zu den neusten Surround Formaten: Dolby Atmos und DTS Neural X.

Ich hatte schon vor meiner neusten Anschaffung des RZ50 ein Dolby Atmos System zu Hause stehen, nämlich meinem vorherigen Receiver: Onkyo TX-NR646. Aber ich wollte gerne von einem Deckenlautsprecher Paar auf zwei Lautsprecher Paare upgraden, was man in der Fachsprache als 5.1.4 Setup bezeichnet. In Klartext bedeutet das fünf Surround Lautsprecher, einen Subwoofer und vier Deckenlautsprecher.
Außerdem wollte ich gerne die Möglichkeit haben, HDMI 2.1 zu benutzen, sobald ich meinen Fernseher austauschen werde, was aber noch etwas in der Zukunft liegt. Mein OLED Fernseher gefällt mir immer noch so gut wie am ersten Tag. Allerdings machen Entwicklungen wie VRR (variable refers rate) und 120 FPS (Bilder pro Sekunde) für Spiele einen neugierig. Ein Upgrade steht irgendwann an. Wie anfangs erwähnt, das Setup ist niemals fertig.

Dolby ATMOS

Auspacken und Aufstellen:

Der RZ50 kam wunderbar doppel-verpackt bei mir an. Jeder, der schon mal was größeres Paket verschickt hat, kann sicher davon erzählen, wie schnell ein Transport ein Paket und dessen Inhalt schwer beschädigen kann. Deswegen war es gut, das mein Händler hier extra Vorsicht vorgenommen hat.
Der Receiver ist definitiv größer und höher, wenn man es mit meinem Onkyo TX-NR646 vergleicht, hat dafür aber auch viel mehr Power unter der Haube.

Das Gehäuse hat einen internen Ventilator für den Fall, dass das Gerät doch einmal zu heiß wird. Dadurch werden die internen Komponenten vor eventuellen Schäden bewahrt. Es ist aber mehr eine extra Sicherheit. In meinen Tests ist der Lüfter nicht ein einziges mal angesprungen (kann man über das Webinterface anzeigen lassen, ob der Lüfter läuft und wie die Temperatur im Gerät ist).
Beim Aufstellen, einfach darauf achten, dass der Receiver genügend Abstand und Luft bekommt.

Für alle Fälle: Ein Ventilator sorgt für perfekte Betriebstemperatur

Wenn man das Gerät auspackt, kann man sofort sehen, dass die Qualität des Gehäuses schon auf einem ganz anderen Niveau liegt als bei meinem Vorgänger, der mehr aus der Mittelklasse der Onkyo Baureihe entstammt. Der RZ50 dagegen ist am High End Ende der Onkyo Geräte angesiedelt. Außerdem hat der Receiver das THX Zertifikat, was nochmal ein zusätzliches Qualitätssiegel ist.
Der RZ50 kommt mit drei Full Speed 40Gbit HDMI 2.1 Eingänge, drei HDMI 2.1 20Gbit Eingänge und einen HDMI 2.0 Vorderseiten Eingang.

Alle wichtigen Anschlüsse für moderne Geräte sind vorhanden inklusive neusten Standards.

Was diesen Receiver besonders aus der Masse anderer Receiver hervorhebt, ist die integration der digitalen Raumkorrektur Software DIRAC LIVE.
Vor nicht all zu langer Zeit nur für professionellen Einsatz gedachten Software, wie z.B. für Musik Studios, ist nun auch für den Heimbereich erhältlich.
Auf diesem Blog haben wir dazu die Raumkorrektur Software von IK Multimedia getestet, was genau wie DIRAC funktioniert.
Den Bericht dazu findet ihr hier: Test: IK Multimedia ARC System 3

Die Software benutzt das mitgelieferte Mikrofon, um die Klangeigenschaften des eigenen Zimmers zu erfassen und Fehler wie zum Beispiel stehende Wellen oder einen zu sehr angehobenen Bass zu korrigieren. Ich behandele das Thema DIRAC ein wenig später in diesem Testbericht.

Der RZ50 hat eine große Anzahl an Smart Features wie integriertes AirPlay 2, Amazon Alexa und Google Home Unterstützung und besitzt interne apps für das Musik streamen, wie da wären Sonos, Amazon Music, Spotify oder reguläres internet Radio. Und damit Hand in Hand kommt natürlich auch die üblichen Bluetooth und Wifi integration.

Man sollte sich dazu die „Onkyo Controller” App auf sein Smartphone laden, welche als virtuelle Fernbedienung fungiert.

Die physische Fernbedienung ist im Vergleich zu der Fernbedienung meines alten NR646 ein wenig kleiner geraten. Einigen Leuten gefällt es nicht, dass die Fernbedienung kein großer “Prügel” mehr ist. Mir persönlich gefällt sie gut und bietet alle täglich nötigen Funktionen.

Die Fernbedienung des RZ50 und NR646 im Vergleich

Der RZ50 ist ein 9.2 Kanal – 250 Watt Receiver und ist einer der ersten Receiver die den gesamten HDMI 2.1 Standart unterstützt. Sprich 4K Auflösung bei 120 fps, VRR und 8k bei 60 fps.
Bisherige Receiver, die mit HDMI 2.1 warben, haben am Ende doch nicht alle Features unterstützt und mussten mit Teils umständlichen Wege korrigiert werden (Hardware-tausch bzw. eine extra HDMI breaker box).

Der Onkyo unterstütz unterschiedlichste Lautsprecher Aufstellungen. Von einem einfachen Stereo 2.0 Setup, über 5.1.4 bis hin zu 7.1.2.
Möchte man in Zukunft noch mehr Lautsprecher anschließen, kann man mit Hilfe eines zusätzlichen Stereo Verstärkers, wie den Onkyo M-5010, tun.

Man kann auch zwei Subwoofer gleichzeitig betreiben, wobei es keine separaten Lautstärken Einstellung gibt. Für meine Bedürfnisse reicht allerdings ein Subwoofer.

Mein Setup inklusive des RZ50

Für mein Wohnzimmer habe ich mich für ein 5.1.4 Surround Setup entschieden. Dafür habe ich ein zusätzliches Lautsprecherpaar in die Decke meines Zimmers installiert.

Die Installation meines 5.1.2 Setups haben wir in einem älteren Artikel behandelt, den man hier nachlesen kann: Tutorial: Lautsprecher für Dolby Atmos ohne sichtbare Kabel anbringen

Ich habe nicht die von Dolby angegebene ideale Aufstellung, da meine Couch direkt an der Wand aufgestellt ist und die zweiten Deckenlautsprecher eigentlich hinter der Couch-Luftlinie angebracht werden müssten. Aber es funktioniert auch so und solange man alle Abstände in den Receiver Einstellungen richtig angibt, klingt dieses Setup sehr gut und sehr räumlich.

Im Vergleich zu meinem alten Onkyo NR646 habe ich nun zusätzlich die Möglichkeit Dolby Vision und Dolby Atmos mit zwei Deckenlautsprecher Paaren zu betreiben und habe noch die Wahl für DTS Neural X, welches eine sehr gute Anwendung mit z.B. einer PlayStation 5 bringt. Mehr dazu ein wenig später.
Und natürlich bot mein alter Receiver keine Smart Features wie Alexa, Google Home oder Siri Airplay 2 Unterstützung.

Einrichtung mit dem Fernseher

Den Receiver in Betrieb zu nehmen ist sehr einfach gestaltet. Man hat sogar die Möglichkeit das gesamte Setup am eigenen Computer über den Webbrowser vorzunehmen. Dies wird nicht in der Anleitung erwähnt, da dies wohl mehr für Firmen oder Installateure gedacht ist. Man verbindet den Receiver entweder mit WiFi oder Ethernet und gibt dann die IP Adresse des Gerätes in den eigenen Webbrowser ein. Benutzername und Password eingeben „cisuer“ und los geht’s.
Alle Einstellungen kann man hier erledigen, außer der Raumkorrektur versteht such.

Das Einrichten geht auch mit einem Webbrowser

Aber bevor man loslegen kann, müssen wir natürlich erst einmal die Firmware aktualisieren.

DIRAC LIVE:

Wie bei jedem anderen high(er) end Receiver sollte man sich bewußt machen, dass das Klangspektrum am Anfang sehr neutral klingt solange man noch keine Sound Einstellungen oder Raumkorrektur vorgenommen hat. Den gleichen Eindruck hatte ich auch bei meinem Denon oder Yamaha Receiver. Also nicht geschockt sein. Man muss alles erst kalibrieren, bevor man das volle Potential seines neuen Gerätes ausschöpfen kann. Und hier kommt DIRAC LIVE ins Spiel.

Man hat auch bei diesem Onkyo Gerät die Möglichkeit ,die hauseigene Einmessung zu verwenden. Aber dafür hat man sich diesen Receiver nicht angeschafft. DIRAC LIVE ist wo die Musik spielt.

Nun hat man sie Wahl zwischen der „Onkyo control“ App oder der DIRAC App, die man auf seinem Smartphone oder Tablet installieren kann. Aber nachdem ich beides ausprobiert habe und ich mich mit dem DIRAC LIVE Support unterhalten habe, ist die dritte Möglichkeit, nämlich die Desktop App am Computer zu benutzen, die Beste Wahl und man erziehlt die Besten Ergebnisse damit.
Außerdem hat man mit der Computer App die Möglichkeit, seine Messergebnisse im Detail zu optimieren und kann sogar noch Kurven von anderen DIRAC Usern laden.
Die DIRAC LIVE Desktop App kann man sich umsonst von der Hersteller Webseite runterladen:
https://www.dirac.com

Das Großartige dabei ist, dass man egal welche Methode man bevorzugt, das mitgelieferte Mikrofon einsetzen kann und nicht extra ein teures eingemessenes Special Mikrofon kaufen muss.

Etliche verschiedene Positionen müssen ausgemessen werden

Wenn man mit der Kalibrierung anfängt, muss man mehrere Punkte um die Sitzposition einmessen, damit die Raumkalibrierung korrekt funktioniert.
Am besten bringt man das Mikrofon an einem Ständer an, wie z.B. einem Mikrofon Ständer oder einem Dreibein Ständer für Kameras.
Während der Messung muss man so leise wie Möglich sein, damit die Messung nicht fehlschlägt. Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn man nicht alleine zu Hause wohnt. Zum Glück kann man jeden Messpunkt einzeln auch wiederholen, wenn während der Messung etwas schief gelaufen ist.

Man kann drei verschiedene DIRAC LIVE Einstellungen speichern und in den RZ50 übertragen. Auch dort kann man jederzeit zwischen diesen drei Einstellungen hin und her schalten, wenn man ganz genau eine Einstellung z.B. für Musik und eine Einstellung für Filme hat.

Hier ein paar Beispiele, wie meine Messergebnisse aussehen. Für meine Hauptanwendung, Filme und Spiele, habe ich manuell die Bässe angehoben.

Ich benutze ein Surround Lautsprecher System von BOSE, wo alle Kanäle erst in den Subwoofer und dann erst in die einzelnen Lautsprecher Signale gesendet werden.
Dafür müssen die Lautsprecher als „volle Frequenz“ eingestellt werden.
Für den extra Bass boost habe ich spezielle Einstellungen übernommen, die man sich auf der folgenden Webseite runterladen kann. Die HARMANN TARGET CURVES. Für mein Setup habe ich die +10DB low frequencies Einstellungen gewählt.
https://youthmanreviews.com/harman-target-curves-for-dirac-live/

Nach der Einmessung musste ich noch mal die Lautstärke-Einstellungen der einzelnen Lautsprecher manuell vornehmen, da einige Lautsprecher einfach zu laut eingestellt wurden. Hierfür benutzt man am besten ein SPL Meter oder eine SPL App, die man sich auf sein Smartphone laden kann.

Was mir nach der Kalibrierung aufgefallen ist- und ich vermute hier einen Fehler in der Firmware, dass nach der Kalibrierung meine Crossover Frequenzen sich auf falsche Werte verstellt haben. Ich habe bei DIRAC LIVE nachgefragt und mir wurde bestätigt, dass DIRAC LIVE diese Einstellungen nicht verändert. Auch entsprechen die Werte nicht der Werkseinstellung des Receivers.
Seltsam und sollte man unbedingt nach einer Kalibrierung überprüfen. Sicherlich wird dieser Umstand in Zukunft per Firmware Update behoben, aber man sollte es auf alle Fälle im Hinterkopf behalten.

Kalibrierung Resultate:

Wie sieht es nach der Kalibrierung mit dem Sound nun aus? Ich kann sagen, dass ich sehr positiv überrascht gewesen bin. Aufnahmen und Spiele, die ich schon von meinem vorherigen Receiver kannte, klangen auf einmal viel dynamischer und transparenter als vorher. Und im ganzen hat alles mehr Kraft und Ausdruck. Der Bass ist viel besser ausbalanciert während es immer noch genug Kraft für beeindruckende Szenen in Filmen und Spielen hat. Ein Unterscheid wie Tag und Nacht. Ich hatte mit einem hörbaren Unterschied zu meinem älteren Receiver gehofft, aber meine Erwartungen wurden um ein vielfaches übertroffen. Geht man sicher, alles mit Ruhe und Geduld einzustellen, wird man mit einem super Klang belohnt, der noch mehr aus den „alten“ Lautsprechern rausholt.

Das Resultat schlägt sich in Filmen und TV Serien sehr deutlich nieder. Wenn man sich zum Beispiel die zweite Stafel der Netflix Serie „The Witcher“ anschaut, gibt es dort eine Szene wo eine Person sich mit einer andern unterhält. Die Kamera schwenkt um und man sieht und hört eine andere Hauptperson reden. Währenddessen hört man immer noch in allen Details die zuvor erwähnten Charaktere ihr Konversation weiterführen. Sehr drei dimensional dank Dolby Atmos und man fühlt sich, als wäre man in der Szene „mitten drin“.

Die Netflix Serie “Der Witcher”. Komplett in Dolby Vision + Dolby Atmos abgemischt

Ein anders Beispiel ist der Amazon Film „Transylvania 4“. Mag man den Inhalt je nach Geschmack gut oder schlecht finden, der Sound ist absolute klasse. Bei all dem Chaos fliegen die Soundeffekte und Stimmen regelrecht durch den ganzen Raum und jeder Lautsprecher wird eingesetzt.

SURROUND SOUND in Spielen:

Wie sieht es bei Videospielen aus?
Xbox one und Xbox series X und S unterstützen direkt Dolby Atmos und soarg Dolby vision in Spielen wie zum Beispiel Forza Horizon 5 oder Halo Infinite.

In dem Spiel „Shadow of the Tomb Raider“ fühlt man sich, als wäre man mit Lara mitten im Dschungel. Verschiedene Vögel und Tiere machen Geräusche, aus der Nähe und aus der Ferne, aus allen Ecken, Blätter wehen im Wind oder uralte Gebäude und Bauten knarren vor sich hin oder bewegen sich über der Hörposition. Meist hört man schon etwas auf einem zukommen, bevor man es überhaupt visuell sehen kann.

In Forza Horizon 5 hört man Donner und Gewitter über einen und rundherum oder gar Flugzeuge rauschen einen über den Kopf.

Wie sieht es aber bei der PlayStation 5 aus? Sony hat ihr eigenes 3D Audio Format entwickelt und unterstützt im Moment Kopfhörer und TV Soundbars. Sony hat verlauten lassen, dass Sie in Zukunft auch in die Unterstützung von Surround Anlagen denken. Aber etwas neues zu dieser Entwicklung gibt es nicht. Bis dahin kann man aus der PS5 nur „normales“ 5.1 oder 7.1 Surround Sound in PCM, Dolby Digital oder DTS ausgeben, ohne Deckenlautsprecher.

Aber es gibt einen Weg trotzdem eine guten Deckenlautsprecher Schaltung zu bekommen nämlich mit dem Format DTS Neural X. Dieses Format nimmt den regulären Surround Sound und mixt daraus Deckenlautsprecher Kanäle heraus und das überraschenderweise gut. Auch Dolby kann man dafür benutzen. Hier heißt es dann Dolby Audio Surround (virtual hight Lautsprecher).

Für DTS: Stelle den Ausgang der PS5 auf DTS und schalte den RZ50 in den DTS Neural X Soundmodus.

Fazit:

Ich bin ehrlich sehr überrascht wie viel „mehr“ Surround Sound und Klangqualität ich mit diesem Upgrade bekommen habe. Mein sechs Jahre alter NR646 war schon ein sehr gut klingender Receiver, vor allem in Dolby Atmos. Aber die zusätzlichen Lautsprecher und die Raumkorrektur haben nochmal mehr aus meinen Lautsprechern rausgeholt.
Leider gibt es bei dem Verfassen diesen Artikels noch keinen Termin für einen europäische Veröffentlichung der neuen Onkyo Receiver. Aber dies sollte in naher Zukunft erfolgen. Ich habe meinen Onkyo TX-RZ50 in den USA gekauft und in der Anleitung wird schon eine europäischen Version erwähnt.

Fast (intern) Baugleich kommt der Pioneer VSX-LX305 daher. Anderer Look, aber intern das selbe Gerät, wenn man nicht an den Onkyo RZ50 kommen kann.

Wenn Onkyo dann in Europa auf dem Markt kommt:
Gibt es günstigere Alternativen? Ja, die gibt es auch wenn man bei Onkyo bleiben will. Den Onkyo TX-NR7100 9.2 Receiver ohne zusätzlichen Ausgänge.
Braucht man nicht soviel Lautsprecher und will kein DIRAC LIVE (obwohl man darauf nicht verzichten sollte), dann ist der TX-NR6100 7.2 Receiver auch eine gute Wahl.

Aber will man die perfekte Balance zwischen Geldausgabe und den erhaltenen Wert für diese Investition, kommt man um den OnkyoTX-RZ50 nur schwer herum. Brillante Sound Qualität, DIRAC LIVE integration und sehr stabile Bauweise, bringt – wie man es in Amerika gerne sagt – den besten BANG for your Buck.

Wenn Ihr euch überlegt, diesen Receiver euch anzuschaffen, kann ich ihn ohne Bedenken empfehlen.

Der RZ50 ist aus meinem Wohnzimmer nicht mehr wegzudenken

Aber was sind eure Gedanken zu Surround Sound und wollt ihr euch auch bald einen neuen Receiver anschaffen? Lasst es mich in der Kommentar Sektion wissen.

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