Mac Pro 2010 noch weiter aufrüsten

By | 5. September 2015

Der Nachteil am „alten“ Mac Pro: das riesige Gehäuse, das eine Menge Platz wegnimmt. Der Vorteil: das riesige Gehäuse, in dem sich eine Menge Erweiterungen unterbringen lassen. Dieses Mal ist es (noch einmal) RAM.

Dann doch nicht…

Vor kurzem habe ich mich informiert, was ein neuer Mac Pro mit 12-Kern-Prozessor und 1 TB SSD ausgerüstet kostet. Etwa 10.000 Euronen! Nun feiert mein „alter“ Mac Pro in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag. Für einen Computer ist das schon ein ganz schönes Alter. Aber mit seinen 2 x 6 Intel-Xeon-CPUs ist das nach wie vor ein tolles Gerät. Bei der Musikproduktion habe ich es nur einmal geschafft, ihn zu überlasten. Da hatte ich im Plug-in SampleTank 3 alle internen 16 Spuren mit aufwändigen Instrumenten und Effekten belegt. In diesem Fall geht das alles über einen Channel der DAW und der wird jeweils nur von einem Prozessor berechnet. Normalerweise tut man so etwas auch nicht, es war nur mal für einen Testbericht. Wenn man mehrere Instanzen verwendet, ist das kein Problem. Bei Musikprojekten mit vielen Kanälen und auch virtuellen Instrumenten-Plug-ins zeigt die CPU-Lastanzeige etwa 8 aktive Kerne, da ist also noch eine Menge „Luft“. Schaffen wir noch einmal 5 Jahre, mein Mac Pro und ich?

Was nicht geht

Thunderbolt ist sein einigen Jahren die angesagte Schnittstelle mit höchster Übertragungsrate, inzwischen gibt es schon Thunderbolt 2. Zunächst gab es kaum Verwendung, in letzter Zeit hat sich das geändert. Neue Audio-Interfaces mit Thunderbolt versprechen bessere Latenz-Werte. Leider ist eine Nachrüstung nicht möglich. Ich habe bei Herstellern und in Foren nachgeforscht. Wir müssen leider draußen bleiben.

Was geht

Im Gegensatz zum aktuellen Modell hat der Vorgänger viel Platz im Gehäuse. Es gibt 8 RAM-Steckplätze, zwei Schubladen für optische Laufwerke und die Möglichkeit, USB 3 per Steckkarte nachzurüsten. Ausführlich habe ich über meine Erfahrungen dazu in meinen Artikeln Mac Pro aufrüsten und Mac Pro weiter aufrüsten berichtet. Links dazu am Ende dieses Artikels!

RAM und noch mehr RAM

Die Apple-Spezifikationen sahen maximal 64GB RAM vor. Inzwischen ist es aber möglich 128GB zu verwenden. Mein Mac wurde bei seinem Erscheinen mit 4GB ab Werk angeboten, ich habe ihn aber gleich mit 8GB bestellt. Er kam mit 4 „Riegeln“ von je 2GB. Vor drei Jahren entdeckte ich, dass RAM recht günstig angeboten wurde und habe noch einmal von einem anderen Anbieter als Apple 4 Riegel dazu gekauft, so dass ich 16GB zur Verfügung hatte.

I did it again…

Als ich kürzlich (August 2015) auf einen Benchmark-Test im Internet aufmerksam wurde, staunte ich darüber, dass auch bei einer Ausrüstung mit SSDs anstelle von HDs, wie es bei mir seit einiger Zeit der Fall ist, mehr RAM deutlich mehr Leistung bringt. Als ich vor knapp 3 Jahren auf 16GB aufgerüstet hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass noch mehr Arbeitsspeicher sinnvoll sein könnte. Die 128GB-Variante klang verlockend, war mir aber mit etwa € 1500,- viel zu teuer. Verschiedene Angebote von online-Händlern, die vollständig Apple-kompatiblen Arbeitsspeicher anbieten, lagen bei € 680,-. Ich habe mich für die Münchener Firma CompuRAM entschieden, die mir auf E-Mail-Anfragen jeweils sehr schnell (weniger als eine Stunde) geantwortet hat. Der Versand ging sehr flott – so schnell es DHL eben ermöglicht. Mein Speicher lag am übernächsten Tag in der Packstation zur Abholung bereit.

Die neuen Speichermodule wurden in praktischer Verpackung geliefert.

Die neuen Speichermodule wurden in praktischer Verpackung geliefert.

Der Einbau

Der Mac Pro ist sehr praktisch zu handhaben. Nach Abnahme der Seitenverkleidung drückt man auf 2 Riegel, die nach außen klappen und die Schublade mit den CPUs und RAM-Steckplätzen frei geben, so dass man sie ohne Mühe herausziehen kann.

Nach dem Entriegeln lässt sich die "Schublade" herausziehen

Nach dem Entriegeln lässt sich die „Schublade“ herausziehen

Zunächst habe ich mit einem Pinsel und einem kleine Staubsauger eine Menge Staub entfernt. Dann wurden die alten Module ausgebaut. Dazu müssen an beiden Enden der Steckleiste kleine Plastik-Arretierungen nach außen gedrückt werden, dann geht es ganz leicht. Die neuen Module drückt man fest hinein, dann klappen sich die Plastik-Riegel von selbst nach innen. Sehr schön fand ich es, dass die neuen Module kleine Metall-Bügel haben. Wenn man dort drauf drückt, besteht keine Gefahr, etwas zu beschädigen. Etwas Kraft ist beim Einsetzen nötig.

Hier sieht man die geöffneten Halterungen für die Module

Hier sieht man die geöffneten Halterungen für die Module

 

Anordnung der Speicher-Module, Skizze von oben gesehen.

Anordnung der Speicher-Module, Skizze von oben gesehen.

Nachdem alle neuen Module eingesetzt sind, sieht es so aus:

Jeweils 4 kleine Bleche erleichtern den Einbau.

Jeweils 4 kleine Bleche erleichtern den Einbau.

Der Zusammenbau des Computers ist schnell erledigt. Beim erstem Start erscheint ein Pop-up der „Systemerweiterung Speicherplätze“, das man sonst nicht zu sehen bekommt. Bei mir wurde zum Glück gemeldet, dass alle Speichermodule in den vorgesehenen Steckplätzen installiert wurden. Wenn ich jetzt im Apple-Menü „Über diesen Mac“ aufrufe und „Speicher“ anklicke, bekomme ich die Folgende Anzeige zu sehen:

Über diesen Mac -> Speicher – "geschafft!"

Über diesen Mac -> Speicher – „geschafft!“

Was bringt’s?

Wie ich schon erwähnt habe, verwende ich SSDs und habe damit schon den größten Schritt in Richtung Beschleunigung de Systems gemacht. Um auszuprobieren, was die RAM-Erweiterung gebracht hat, habe ich einen kleinen „vorher-nachher-Test“ durchgeführt. Zeitangaben jeweils in Minuten und Sekunden.

Logic Pro X, Öffnen eines Songs mit vielen Plug-ins:

16GB RAM: 01:01

64GB RAM: 00:47

Final Cut Pro, Rendern eines Videos von 4:45 Min. Dauer im Format Full HD 1080p:

16GB RAM: 22:24

64GB RAM: 09:01

Neu oder gebraucht?

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob die Anschaffung eines gebrauchten Mac Pro der Anschaffung eines Neugeräts vorzuziehen sei. Meiner Meinung nach nicht. Aufrüsten, wenn man ihn schon besitzt: ja. Aber für mehrere 1000 EUR gebraucht zu kaufen, halte ich für ein Risiko, schon weil Apple nach 5 Jahren keine Ersatzteile mehr liefert. Diese Auskunft erhielt ich kürzlich vom Apple-Support, als ich mich nach einem Ersatz-Akku für mein MacBook Pro von 2008 erkundigt habe.

Weitere Artikel zur ganz und gar ummilitärischen „Aufrüstung“ hier:

Nachtrag:

Neuer Beitrag 2017: LG UltraWide Monitor am Mac Pro 2010.

Apple Mac Pro aufrüsten

Mac Pro 2010 (weiter) aufrüsten

Test: Sonnet Tempo SSD Pro

Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik und Technik immer hier…

 

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

29 thoughts on “Mac Pro 2010 noch weiter aufrüsten

  1. Pingback: Apple Mac Pro aufrüsten › Juergen

  2. Pingback: Mac Pro 2010 (weiter) aufrüsten. › Juergen

  3. Heiko

    Hallo Jürgen,
    sehr schöner Artikel.
    Ich selbst nutze einen iMac, habe mich also mit der bedingten „Nichtaufrüstbarkeit“ arrangiert.
    Aber 10.000 Euro für einen neuen MacPro ist schon derbe.
    Mich würden mal die Verkaufszahlen MacPro „alt“ gegen „neu“ interessieren. 🙂

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  4. juergen Post author

    Hallo Heiko,
    es wäre schon interessant zu wissen, wie sich der neue Mac Pro verkauft. Mich würde auch mal ein direkter Vergleichstest interessieren zwischen Geräten mit vergleichbarer CPU- und RAM-Ausstattung. Am besten wäre ein Vergleich mit Musik-Anwendung einschließlich Messung von Latenz-Zeiten beim Einspielen.
    Viele Grüße,

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  5. Peter Blue

    Hallo Jürgen! Wir haben ja schon über Kauf eines gebrauchten Mac Pro gesprochen. Bin immer noch bei der Entscheidungsfindung. Habe auch einen iMac überlegt, mit 16 GB Ram und 3,1 Ghz Prozessor. Würde mir wahrscheinlich langen ( wie lange?) Knackpunkt ist evtl. Lautstärke der Kühlung, da ich oft Micro Aufnahmen an meinem Arbeitsplatz mache. Hat da jemand Erfahrung mit dem IMac oder einem neuen MacBook Pro?

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  6. Heiko

    Hallo Peter,

    ich arbeite u.a. mit einem iMac, Modell Late 2013, mit 16GB RAM und Flash Speicher
    Der Flash Speicher (anstatt einer konventionellen HD) macht dieses Modell „flüsterleise“.
    Der Vorgänger mit „normaler“ HDD nagelte da doch schon viel lauter.
    Auch jetzt im Sommer bei hohen Temperaturen lieb der Rechner leise.
    Deshalb wäre ein Upgrade auf Flash-Speicher empfehlenswert.
    Zusätzlich kann bei Mikroaufnahmen direkt vorm Rechner der Einsatz eines Reflexion Filters helfen, um Störschall auszublenden. So etwas gibt es u.a. von SE Electronics
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Aufnahmen ohne Gesangkabine oft Strassenlärm oder Geräusche aus dem Treppenhaus störender auf Recording auswirken.

    Viele Grüße!

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    1. Peter Blue

      Vielen Dank Heiko! Vielleicht wird es ja ein iMac. Bis 32 GB aufrüstbar – was für einen Prozessor hast du denn? Elizabeth hat in ihrem Studio einen 2,8 Ghz 8 core Mac Pro 3.1 der ist schon sehr schnell. Aber ich schätze die neuen 4 core 3,1 Ghz sind da sicher schneller.

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        1. Peter Blue

          Ich blick bei den Unterschieden der i5 und i7 Prozessoren immer noch nicht durch. Kannst du mir da etwas sagen? Ausserdem gibt es glaub ich im Herbst neue Modelle (Generationen), das erfährt man aber erst morgen.

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          1. Heiko

            Hallo Peter,

            Ich bin leider auch kein Prozessor-Nerd 🙂
            Da die Auswahl an Prozessoren bei Apple ja eh gering ist, haben wir den iMAc im Grunde nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gekauft.
            Ich habe auch noch einen neueren Mac Mini aus Ende 2014, der hat allerdings „nur“ einen i5 mit 2,6 GHz.
            Der iMac fühlt sich etwas performanter an, aber man weiß im Grunde nie, liegt das nun am Prozessor oder am Flash-Speicher oder an der Grafik.
            Auf der anderen Seite genügt auch der MacMini für meine musikalischen Projekte.

            Viele Grüße,

            Heiko

  7. Markus

    Hallo Jürgen und vielen Dank für den Artikel. Die gesparte Renderzeit bei Final Cut ist in meinen Augen schon immens! Mal sehen, ob ich meinem iMac (aktuell 16GB) auch ein Upgrade verpasse.

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  8. juergen Post author

    Hallo Markus,
    ich konnte es selbst kaum glauben, dass es so viel schneller geht. Aber ich habe jedesmal genau das selbe Projekt mit identischen Einstellungen gerendert („Bereitstellen-> Apple Geräte 1080p“).
    Der eigentliche Grund für die RAM-Erweiterung war für mich, dass die Sample-Libraries immer gewaltiger werden. Das Hammersmith Piano kommt mit 40GB. Wahrscheinlich git es bald eine Triangel mit 127 Lautstärke-Stufen und 12-fach Round Robin 🙂
    Von Kontakt werden Samples zwar clever gestreamt, aber ich verwende oft auch mehrere Sample-Player in einem Song.

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  9. David-Martini@gmx.de

    Hallo Jürgen

    ich habe ja den selben Mac Pro im Studio. Und auch ich habe vor kurzem den RAM auf 48 GB erweitert, weil ein neuer Mac Pro aus Kostengründen niemals in Frage kommt. Desweiteren habe ich die CPUs ausgetauscht und habe die schnellstmöglichen CPUs im EInsatz. DIe CPUs habe ich gebrauht gekauft wurden aber vom Reseller getestet und funktionieren 1A. Neu würde man die ehh nicht mehr bekommen und falls doch würde der Neupreis den Anschaffungspreis eines neuen MAC Pro überbieten.

    Ich denke aus Kosten/Nutz und Zeitgründen hast du für die Zukunft ein super Deal gemacht. ICh denke auch in 5 Jahren wird der Rechner seine Arbeit im Studio leisten :).

    beste Grüße

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  10. juergen Post author

    Hi David,
    danke für deinen Kommentar! Ich wusste gar nicht, dass man die CPUs austauschen kann. Ja, ich hoffe, wir können unsere „alten“ Mac Pros noch lange nutzen. Im Augenblick sehe ich keine Entwicklung im Computer-Sektor, die einen großen Umschwung bringen könnte, wie damals der Umstieg vom PowerPC zu Intel-CPUs.
    Viele Grüße

    Reply
    1. David Martini

      Hallo Jürgen

      genau so ist es. Große sprünge wird es momentan nicht geben und wenn doch dann wiederum für welchen Preis. Die Frage ist: Braucht man das ganze überhaupt ? Denn Logic hat sich sehr gut entwickelt vorallem Logic X. Sehr stabil übersichtlich und sehr ressourcen freundlich.
      Ich habe bei einem Profi-Musiker gesehen das er noch Cubase 4 als DAW benutzt. Da frag ich mich immer selber für was man denn unbedingt das neueste braucht und ob man damit auch wirklich viel bessere Musik produziert.

      gruß

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      1. Heiko

        „Ich habe bei einem Profi-Musiker gesehen das er noch Cubase 4 als DAW benutzt.“

        Never change a running System 🙂

        Als ich noch hauptberuflich in Tonstudios als Engineer gearbeitet habe, hatten wir teilweise auch Logic- und Pro Tools-Versionen, die zwei bis drei Generationen hinter der aktuellsten her hingen.
        Ein Stück Logic anzufassen hätte bedeutet, dass da ein ganzer Rattenschwanz nachgekommen wäre, weil man dann hätte auch Betriebssystem, Rechner, und teilweise die Hardware upgraden müssen.
        Ich müsste mal nachfragen, ob die Kollegen immer noch auf Logic 7 sind 😉
        Gerade wenn man noch viel mit Hardware arbeitet, und ein „richtiges“ Mischpult und Outboard besitzt und primär „echte“ Instrumente statt virtuellen nutzt – die DAW also mehr oder weniger als Bandmaschine einsetzt- hat man vielleicht nicht unbedingt die Notwendigkeit, jedes Update mitzumachen.

        Ich arbeite wie viele mittlerweile „in the box“, und mir machen Neuerungen im Bereich DAW und Plugins einfach Spass – ob ich damit bessere Musik produziere weiß ich nicht 🙂

        Reply
        1. Peter Blue

          Geht uns genauso. Wir haben sehr lange mit 24 Spur Band und Atari / Midi gearbeitet. Der erste Studiorechner war in 2000 ein G4. Mischpult und alles haben wir noch, bis vor wenigen Jahren wurden alle Mixes noch darüber gemacht ( Soundcraft Ghost 32)
          Mittlerweile machen wir auch fast alles im Rechner.
          Die analoge Welt hatte auch ihre Tücken, da haben wir schon einiges erlebt.
          Eigentlich machen mir neue System und Upgrades Spass wenn ich durchkomme und nicht irgendwo hängenbleibe und erst herausfinden muss wie was geht.
          Wenn dann alles läuft und ich mich wieder auf die Musik konzentrieren kann freue ich mich über die erweiterten Möglichkeiten.

          Reply
    1. Heiko

      Das ist ja fast wie ein Paralleluniversum… 🙂

      Was wurde eigentlich aus den Hackintoshs….ist dass noch ein Thema?

      Reply
  11. Juergen

    Im letzten Jahr war ich leichtsinnig und habe sofort auf Yosemite upgedate, zum Glück ohne größere Schwierigkeiten. In diesem Jahr nutze ich die Möglichkeiten meines „alten“ Mac Pro und habe mir zusätzlich zu den SSDs eine „ausgemusterte“ mechanische HD wieder eingesetzt. Darauf kommt jetzt El Capitan. Erst wenn das gut funktioniert, will ich mein Hauptsystem auf SSD umstellen.

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  12. juergen Post author

    Vom Hackintosh habe ich lange nichts mehr gehört. Für Musikproduktion wohl nicht sehr geeignet, weil man schon als Apple-User bei jedem Update Probleme mit Plug-ins bekommen kann.

    Reply
  13. Frank Edge

    Hallo Jürgen, ich lese immer wieder gern deine kurzweiligen Test- u. Erfahrungsberichte.
    Ich habe selber auch einen Mac Pro Mid 2010 und vor kurzem eine größere CPU (6-Kern) sowie mehr RAM-Speicher (24 GB) eingebaut.
    Demnächst kommen dann auch noch 2 SSD’s für OS und Samples dazu, wobei ich hier auch auf deine Lösung mit der Sonnet Tempo Karte zurückgreifen werde, um eine optimale Geschwindigkeit zu erreichen.
    Weißt du eigentlich, inwiefern sich bei den Speicherriegeln der sog. Dual- bzw. Triplechannel auswirkt.
    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die sich Speichergröße bei DDR-3 TripleChannel Modulen durch Drei (3, 6, 12, 24GB u.s.w.) teilen lassen sollte, um den TripleChannel optimal nutzen zu können. Allerdings weiß ich nicht, ob das eine Relevanz bei Video- u. Musikproduktionen hat.
    Vielleicht hast du da ja schon mal was dazu erfahren…
    Vielen Dank im Voraus

    Reply
  14. juergen Post author

    Sorry, zu TripleChannel Anwendung am Mac kann ich nichts sagen. Soviel ich weiß, empfiehlt Apple für unseren Computer eine durch 2 teilbare Anzahl der Speicherriegel.

    Reply
  15. Franz

    Hallo Jürgen ! Sehr interessante Seite und tolle Artikel – Danke! Ich habe einen MacPro 3,1 (early 2008) und auch der
    werkelt noch recht gut mit aktueller Software (YOSEMITE und Logic X/Cubase 8). Allerdings geht langsam mein optisches Laufwerk kaputt. Weiß jemand woher ich noch kompatible INTERNE Brenner finde (ATA)-gerne Blu-Ray?
    Draußen hängt genug dran und liegt herum, drinnen wäre ja der Platz da.
    Bzgl. RAM-Aufrüstung schreibst Du, daß bei Dir ursprünglich 64GB das maximal mögliche waren, jetzt das doppelte – warum wird nicht weiter erklärt.
    Bei meinem waren 32 GB laut Spezifikation das Maximum. Hat sich das auch geändert?

    Reply
  16. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Franz,
    ich habe bei mir ein Blu-ray Laufwerk von LG eingebaut. Das war ganz unproblematisch,
    ein PC-Standardgerät aus dem Media-Markt.

    Beim Speicher geht manchmal mehr als in der Apple-Anleitung steht, die ja schon einige Jahre alt ist. Ich habe zuletzt bei CompuRAM bestellt. https://www.compuram.de
    Da kann man per E-Mail anfragen, welcher Speicher zum eigenen Gerät passt und bekommt schnell eine unverbindliche Antwort. Auf jeden Fall erst erkundigen, es passt nicht jeder Speicher-Typ.

    Reply
  17. Carsten

    Hallo,

    ich überlege auch nach der lektüre deines sehr guten Artikels meinen RAm aufzurüsten.
    Jetzt gibt es da verschiedene Modelle (buffered/unbuffered/registered) mit z.T. gewaltigen Preisunterschieden. Was du welcher für den Musik/Studiogebrauch der passende ist?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Carsten

    Reply
  18. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Carsten,
    „buffered/unbuffered/registered usw.“ – das ist genau der Punkt, an dem es sich entscheidet, ob der Riegel zu deinem Modell passt oder nicht!
    Wenn du unter dem Apfel bei „über diesen Mac“ nachschaust, steht da genau, welche Version du besitzt. Bei mir ist es „MacPro Mitte-2010“. Ich würde das vor einer Bestellung beim Händler checken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass CompuRam, München innerhalb einer Stunde antwortet, ohne Bestellzwang natürlich. Obwohl die Speichermodule im Grunde nichts anderes sind als PC-RAM, funktioniert nicht jedes Modell am Mac. Direkt bei Apple muss man aber nicht bestellen, das ist viel zu teuer.
    Viele Grüße

    Reply
    1. Carsten

      Ach so, ich dachte das sind verschiedene Klassifiezierungen mit dann auch unterschiedlichen EIgenschaften, da ja die Preisunterschiede z.T. gewaltig sind.
      Dann checke ich das mal.

      Vielen Dank und Grüße

      Carsten

      Reply
  19. Carsten Wegener

    Hallo Jürgen,

    noch mal eine Frage: Ich habe meine Programme auf der einen Festplatte und die Audiodateien auf einer anderen.
    Die Audio HD will ich auf jeden Fall auf SSD aufrüsten, bringt es bei der System HD auch wirklich was mal abgesehen vom schnelleren Start der Programme?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Carsten

    Reply

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