Test: Sonnet Tempo SSD Pro

By | 5. Juli 2013

Sonnet_Tempo_SSD_Pro

Die PCI-Express-Karte „Sonnet Tempo Pro 6Gb/s SATA PCI Express 2,5“ SSD Card“ beschleunigt an Mac und PC die Datenübertragung bei Verwendung von SSDs, wenn die vorgesehenen Festplatten-Anschlüsse nur 3Gb/s unterstützen.

 

Welche Computer?
Fast alle aktuellen Computer lassen sich anstelle von mechanischen Festplatten unkompliziert mit den sehr viel schnelleren SSDs ausrüsten. Die internen Aschlüsse für Speichermedien haben meistens eine Übertragungsrate von 3Gb/s, so ist es beispielsweise auch beim Mac Pro, Modell 2010, der erst 2013 einen Nachfolger bekam. Bei aktuellen SSDs mit 6Gb/s verschenkt man dann einen Teil des Tempo-Vorteils. Das ist sehr schade, denn SSDs sind wesentlich teuerer als herkömmliche Harddisks und man wünscht sich natürlich die optimale Performance.

 

Ausführungen
Die Sonnet Tempo SSD wird als PCI-Expresskarte direkt in einen PCI-Steckplatz eines Mac Pro, eines PCs oder einer Erweiterungsbox eingesetzt und bietet volles „Tempo“. Es gibt Karten für eine oder zwei SSDs (Pro). Die SSDs werden nicht mitgeliefert, man kann also das Modell seiner Wahl einbauen. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich dadurch, dass die für Festplatten vorgesehenen Anschlüsse im Computer frei bleiben und auch nicht verdeckt werden. Man könnte so in einen Mac Pro ohne weiteres 6 SSDs oder Harddisks einbauen, oder eine beliebige Mischung beider Systeme.

 

2 OCZ drives, 512 GB auf der Pro-Karte montiert

2 OCZ drives, 512 GB auf der Pro-Karte montiert

 

Ohne Treiber
Bei einer Hardware-Erweiterung stellt sich sofort die Frage nach Treibern. Kaum ein Betreibssystem-Update, das nicht irgendwelche Treiberprobleme mit sich bringt. So weiß ich, dass gerade im Musikbereich nur sehr zögerlich von einer Systemversion auf die nächste umgestiegen wird, weil die sogenannten Third-Party-Anbieter oft sehr lange brauchen, um Programme und Treiber zu aktualisieren.

Bei der Sonnet-Karte sind Treiber zum Glück überhaupt kein Thema!
Unter Mac OS X funktioniert alles automatisch, Windows zeigt die bekannte Meldung „Neue Hardware gefunden“, aber auch hier sind die Treiber bereits im System enthalten.

 

What’s in the box?

Sonnet Tempo SSD Pro in der Verpackung

Sonnet Tempo SSD Pro in der Verpackung

 

Der Verpackungskarton enthält die Karte, ein alternatives Abdeckblech für den PCI-Slot, das mit Öffnungen versehen ist, für den Fall, dass jemand BNC-Verbindungen hindurch führen möchte. Außerdem sind acht kleine Schrauben zur Befestigung der SSDs dabei und eine CD mit der Anleitung (PDF).

 

Einbau
Die SSDs werden auf die Platine gelegt und in die Anschlüsse gesteckt. Dann dreht man die Karte um und befestigt jeweils eine SSD mit 4 kleinen Schrauben, die mitgeliefert werden.

04_Sonnet Tempo Einbau

PCI-Karten in einen Rechner einzubauen ist meistens kein Kunststück, erfordert aber je nach Modell etwas Geduld und Geschicklichkeit. Ich habe die Karte in meinen Mac Pro, Modell 2010 eingebaut und nicht in die Anleitung geguckt (ist ja auch irgendwie unsportlich).

Zuerst sollte man das Netzkabel entfernen. Beim Mac öffnet man die Seitenabdeckung, nachdem der Entriegelungshebel an der Rückseite gelöst wurde. Dann legt man den Rechner am besten auf die Seite (Öffnung nach oben, schon klar!). Ein schmaler Metallstreifen sichert die Slots, einfach zu lösen mit zwei Rändelrädern. Jetzt eine kleine Überraschung: Die Karte scheint an einem Ende zu lang zu sein! Über dem Lüfter befindet sich eine Art Tunnel aus Kunststoff, den kann man etwas verschieben, und schon passt es. „Sitzt, wackelt und hat Luft“ sagt der Fachmann. Damit nichts mehr wackeln kann, wird der Metallstreifen wieder aufgeschraubt, das Gehäuse verschlossen und verriegelt und alle Kabel werden wieder angeschlossen.

Der Mac startet wie gewohnt, die Icons der SSDs erscheinen auf dem Desktop. (Ich habe meinen Schreibtisch so eingestellt, dass Medien immer sichtbar sind.)

Alles funktioniert noch tadellos. Aber was ist jetzt besser?

 

Messwerte
Vorab muss ich fairer Weise sagen, dass ich mir vor einem Jahr 2 SSDs mit je 512 GB Kapazität gekauft habe, die nicht zu den schnellsten gehören. Die Sonnet-Karte gab es damals noch nicht und ich dachte, dass die preiswerteren „langsamen“ SSDs (OZC Agility 4) auf jeden Fall schneller wären als der Bus. Das stimmt auch und Leistungssteigerungen sind da, aber wer besonders schnelle SSDs benutzt, kann wohl durchaus mit noch besseren Ergebnissen rechnen. Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen der mechanischen HD und einer SSD an sich ist aber in jedem Fall größer, als der zwischen „langsamer“ und „schneller“ SSD.

Der erste, blaue Balken in der Grafik stellt in Sekunden die Computer-Leistung dar, wenn sich beide SSDs an den vorgesehenen 3GB/s Festplattenanschlüssen befinden. Der zweite, rote Balken zeigt die Werte nach Einbau der Sonnet-Karte an.

 

Messungen am Mac Pro 2010

Messungen am Mac Pro 2010

 

Den Systemstart habe ich ab Ertönen des Starttons gemessen.

Da es in meinen Artikeln vorwiegend um Musikproduktion am Computer geht, habe ich mit Apple Logic Pro 9.1.8 im 64-Bit Modus getestet. Der Programmstart von Logic ohne Song-Datei ergab keine Beschleunigung.

„Multi-Instr.“ bedeutet, dass ich einen Song geladen habe, der sehr viele Plug-ins enthält, sowohl virtuelle Instrumente als auch Sample-Player wie NI Kontakt.

„Logic Audio“ bezieht sich auf einen Song nur mit Audio-Spuren, es sind hier insgesamt 39 Stereo-Spuren im 24-Bit-Format.

„Video“ zeigt an, wie lange es gedauert hat, eine 3-Minuten-Videodatei von Full HD auf DVD-Format herunter zu komprimieren. Ich habe dazu Apple Compressor benutzt.

Adobe Photoshop 6 sorgte für eine Überraschung: Es dauerte nur die halbe Zeit, eine 52,6 MB große JPEG-Datei gleichzeitig mit dem Programm zu öffnen.

Die Testergebnisse sind reine Praxiswerte aus meinem täglichen „digitalen“ Leben. Ich habe am Mac Pro zwei Monitore, zwei Keyboards mit USB-Anschluss, eine Kopfhörer-Box mit USB, ein Audio-Interface (Firewire). Das Internet ist ständig eingeschaltet, mal über Ethernet und mal über WiFi. Eine Sonnet-Karte versorgt den Mac mit zwei USB 3.0 Anschlüssen. 16 GB RAM sind vorhanden und neben 2 SSDs mit je 512 GB sind zwei herkömmliche HDs mit je 1 TB Kapazität am Werk. Eine besondere Test-Konfiguration habe ich nicht vorgenommen, es war immer alles angeschlossen und hat auch funktioniert.

Technische Leistungsdaten (Geschwindigkeit schreiben/lesen) findet man online bei Bare Feats. Zum Vergleich werden vier Konkurrenzprodukte herangezogen; jedesmal zeigt die Sonnet Tempo SSD Pro die beste Leistung. Als Praxisbeispiel nennt Bare Feats eine HD-Video-Farbkorrektur mit dem Programm DaVinci Resolve. Hier schaffte das Programm mit der Sonnet-Kartes statt 20 FPS 41 FPS (Frames Per Second).

Die Karte lässt sich übrigens an jedem Mac mit Thunderbolt-Anschluss verwenden, wenn sie in einem separaten Gehäuse untergebracht wird; solche Boxen gibt es übrigens auch von Sonnet.

Die Aktivierung des TRIM-Befehls, der Geschwindigkeitseinbußen bei SSDs nach längerem Nutzungszeitraum verhindern soll, kann manuell mit Hilfe des Terminals erfolgen. Apple hat TRIM für SSDs, die nicht von Apple selbst verbaut wurden, im System deaktiviert. Anleitungen dazu finden sich mehrfach im Internet; eine kurze und verständliche Beschreibung hier…

Jeweils 2015 und 2016 habe ich die beiden zuerst gekauften SSDs mit je 512GB auf normale Steckplätzen unter Verwendung von ICY DOCK Adaptern umgesetzt. Auf der Sonnet Karte sind jetzt zwei Samsung 850 EVO SSDs mit jeweils 2TB Kapazität. Auch damit kann die Sonnet-Karte sehr gut umgehen.  Jetzt gibt es in meinem Mac Pro keine mechanische Festplatte mehr, was ihn schon mal wesentlich leiser macht und schneller starten lässt.

 

Fazit
Die Sonnet Tempo SSD Pro ist leicht zu installieren, braucht keinen Treiber und belegt einschließlich zweier SSDs nur einen PCI-Express-Slot. Der Geschwindigkeitsvorteil macht sich weniger bei den Messwerten, als im ständigen Umgang bemerkbar. Wenn ich beispielsweise mitten im Song im Kontakt-Player für einen Soundvergleich die Snaredrum austausche, können selbst Sekundenbruchteile stören. Wer sehr oft mit dem Computer arbeitet, ist dankbar für jede Beschleunigung. Der Sprung von 3Gb/s auf 6 bedeutet nur eine doppelt so hohe mögliche Übertragungsrate, nicht, dass nun wirklich alles doppelt so schnell ginge! Meine ganz subjektive Bemerkung zum Abschluss dieses Tests: Ich habe sie eingebaut und sie bleibt drin!

Einen Nachteil habe ich festgestellt:

Neustart mit gedrückt gehaltenen Tasten „Befehl+R“ (Recovery Modus) oder Alt (Wahltaste) zur Auswahl eines Startvolumes – das  funktioniert nicht, wenn das aktuelle Statrvolume auf der Sonnet-Karte installiert ist! Wenn mehrere Systeme vorhanden sind (Ich teste so jeweils die Public-Beta-Version des zukünftigen OS), kann man das Startvolume nur über „Systemeinstellungen…“ -> „Startvolume“ auswählen.

 

Betriebssystem-Kompatibilität:

Mac OS X ab 10.5
Windows ab Vista

Ausführliche technische Angaben: Sonnet Info-Seite

Hersteller-Garantie: 5 Jahre

Sonnet Tempo SSD (für eine SSD) € ca. 180,-
Sonnet Tempo SSD Pro (für 2 SSDs) ca. € 360,-

Kundenrezensionen und Bestellmöglichkeit hier bei Amazon*:

*music-know nimmt am  Amazon-Partner-Programm teil.

Mehr über die Erweiterbarkeit des Mac Pro 2010 – 2013 in diesem Artikel: Apple Mac Pro aufrüsten

Nachtrag:

Neuer Beitrag 2017: LG UltraWide Monitor am Mac Pro 2010.

Im Juli 2014 habe ich zusätzlich eine 1 TB SSD von Samsung (nicht ohne Umweg!) eingebaut. Hier findet man den Artikel dazu: Appple Mac Pro 2010 (weiter) aufrüsten.

Ebenfalls sehr nützlich ist die Erweiterung mit einer 4-Port USB 3.0-Karte. Mein Testbericht dazu hier…

Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik immer hier…

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

46 thoughts on “Test: Sonnet Tempo SSD Pro

  1. Jan

    Hey Jürgen,

    Guter Test! Endlich mal n Blog, der sowas im Umfeld der Musikproduktion beleuchtet!

    Reply
  2. Willow

    Hallo Jürgen,

    ich hatte im Sommer ’13 die Sonnet Tempo SSD in meinem MacPro 4,1 mit meiner Samsung SSD 830 256 GB ausprobiert und zurückgegeben.
    Grund:
    Ich habe auf meiner SSD Windows 7, es war leider aber am PCI-Bus nicht bootfähig.
    Für den Mac war es kein Problem, dort wurde sie sofort erkannt.
    Jetzt kann man nur spekulieren, z.B. weil so die SSD vll. für Windows als „extern“
    gilt? (Windows kann ja bekanntermaßen von externen Volumes nicht gestartet
    werden, andererseits soll Win. doch auch bootfähig sein, nur nicht über BootCamp).
    Oder geht es vll. doch, wenn man von einer Win-Sicherung neu installieren
    läßt (was ich damals aus Unkenntnis nicht gemacht hatte) ?
    Kurzum: Bisher habe ich nirgendwo eine definitive Antwort gefunden, vll. weißt
    du es oder jemand, den du kennst.
    Gruß
    Willow

    Reply
  3. Juergen

    Hallo Willow,
    ich habe Windows 7 auf meinem Mac und benutze es mit Parallel’s Desktop. Eine bootfähige Windows Installation mit BootCamp habe ich nicht eingerichtet. Die „Virtual machine“ wie es bei Parallel’s heißt, ist auch auf einer SSD. Diese ist aber nicht auf der Sonnet-Karte sondern mit einem Adapter (Icy Box) im normalen HD-Slot eingebaut. Ich brauche Windows selten und finde es so praktisch und schnell, allerdings ohne direkte Vergleichsmöglicheit mit einem „echten“ Windows-PC.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, wolltest du ohne Installation der BootCamp Software Windows direkt booten. Das geht nicht, weil die Boot Camp Software das Efi (Nachfolger des PC BIOS) für Windows bereitstellt.
    Viele Grüße
    Jürgen

    Reply
  4. Willow

    Hallo Jürgen,

    oh, das war ja eine schnelle Antwort.
    Danke.
    Anders:
    Ich hatte Win 7 mit BootCamp auf der Samsung SSD 830 schon im Februar l.J. installiert.
    Mit dem Umsetzen der SSD auf die Sonnet PCI-Karte konnte Win 7 nicht mehr starten,
    deshalb gab ich sie zurück, was mein Mac-Händler äußerst murrend nach langer Überredung schließlich akzeptierte, wohl weil ich guter Kunde bin.
    Kürzlich erwarb ich die neuere Samsung 840 EVO und konnte Win 7 mittels der
    Installations-DVD von der zuvor erstellten PC-Sicherung auf einer externen Festplatte
    „umziehen“ lassen, alles immer am SATA-Port. Soweit läuft es (bis auf viele negative Überraschungen, ich habe es mehrfach machen müssen und könnte es detailliert schildern, aber das ist ein anderes Thema).
    Nun frage ich mich u.a., ob ein „Umzug“ auf die gleiche Weise auch funktioniert, wenn
    ich die SSD 840 vorher am SATA-Port mit Bootcamp neu vorbereite, sie dann umsetze
    auf die Sonnet-Karte am PCI-Port und schließlich Win 7 erneut von der Sicherung wiederherstellen lasse.
    Weil das wohl niemand genau weiß, würde ich es gern ausprobieren, nur, mein Händler
    mag sich auf eine erneute Rückgabe der Sonnet-Karte nicht nochmal einlassen (ich kaufe nichts mehr übers Internet wegen schlechter Erfahrung).

    Gruß
    Willow

    Reply
  5. Juergen

    Hallo Willow,
    zufällig habe ich gerade vor einer Stunde von einer Kollegin aus dem grafischen Gewerbe erfahren, dass sie auch vergeblich versucht hat, eine SSD mit Windows auf der Sonnet Kare zu betreiben. Es hat nicht funktioniert! Sie hat die Karte aber behalten, weil sie vorwiegend mit Mac OS X arbeitet. Der Händler meiner Kollegin soll gesagt haben, es läge an der SSD, da wäre man noch nicht so weit (ohne technische Begründung). Ich würde also doch abraten!
    Gruß
    Jürgen

    Reply
  6. Willow

    Hallo Jürgen,

    auch für diese schnelle Antwort danke ich dir.
    Dann wird es wohl nicht gehen.
    Aber, hätte ich die Sonnet ohnehin wie deine Kollegin (übrigens bin ich auch ein
    Kollege als Grafik-Designer), so würde ich es probieren.
    Sende bitte einen schönen Gruß an sie und frage sie, ob sie es auf meine beschriebene Weise testen würde, es geht ja nichts kaputt.
    Oder findest du das als ungebührlich?

    Gruß
    Willow

    Reply
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  9. Hanspeter

    Ich habe seit gestern die Sonnet Tempo SSD in einer W7-64 Maschine (Dell Precision T3610) aufgerüstet (wenns nicht geklappt hätte, durfte ich die Karte zurückgeben). Zusammen mit einer SAMSUNG-EVO 840 bootet die Maschine problemlos. Die Installation war von den Treibern her etwas kompliziert. Leider ist die Dokumentation in diesem Bereich nicht optimal. Ich war froh, dass ich aus der DOS-Zeit stamme. Insgesamt wurde das System dadurch nur marginal schneller, insbesondere beim Start (Raid 0 ist bei Windows ja bekanntlich nicht möglich), aber ich gewinn dadurch zwei interne HD-Plätze, was für mich wichtig war. PS-CC (2014) startet in knapp 3 Sekunden und ist somit doppelt so schnell wie vorher. Macht spass.

    Reply
  10. Juergen

    Ja, SSDs sind der wichtigste Fortschritt der letzten Jahre, wichtiger als Taktraten und Anzahl der Prozessorkerne! Freut mich, dass die Sonnet auch am Windows-Rechner gut läuft.

    Reply
    1. joern

      Das mit den SSDs sehe ich auch so. Ich habe ja „nur“ ein Fusion-Drive, aber das ist unglaublich schnell. Keiner meiner vorigen Computer kam auch nur ansatzweise in die Nähe einer Bootzeit von in 11 Sekunden. So bringt das echt Spaß.

      Reply
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  12. Feliko

    Hallo Juergen,
    Ich finde den Bericht sehr gut,sehr hilfreich.Vielen Dank dafür.
    Ich habe auch vor einem Monat meinen MacPro auf ssd umgerüstet,fand den Geschwindigkeitsgewinn aber nicht so sehr überzeugend. Aus diesem Grund finde ich es sehr interessant über den PCI Bus zu gehen. Ich habe jetzt nur die Frage, ob ich meine Boot-SSD einfach auf die neue Karte setzen kann und der Mac das dann automatisch erkennt und von da bootet?
    Viele Grüße,
    Feliko

    Reply
  13. juergen Post author

    Hallo Feliko,
    bei mir hat es funktioniert. Ich hatte zunächst die Boot-SSD mit Adapter im normalen HD-Steckplatz und habe sie dann später auf die Sonnet-Karte montiert. Das war allerdings noch nicht das neueste Mac OS, das ist ja erst in diesem Jahr erschienen. Aber es sollte funktionieren! Ganz so schnell wie manche anderen Computer wird der Mac Pro trotzdem nicht. Meine Frau besitzt ein MacBook Air, das wesentlich schneller startet als mein Mac Pro.
    Gruß
    Jürgen

    Reply
    1. Feliko

      Hey,
      Vielen Dank für deine schnelle Antwort.Dann werde ich das auch mal testen.
      Viele Grüße

      Reply
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  15. Lukas

    Hallo Juergen,

    ich überlege momentan, mir die Sonnet Tempo SSD Pro zusammen mit zwei Samsung 850 Pro SSDs für meinen Mac Pro 4.1 zuzulegen und dein Test hat mir bereits sehr geholfen!
    Allerdings habe ich noch eine Frage.
    Ich würde gerne die beiden SSD auf der Karte unabhängig voneinander benutzen, d.h. ich möchte sie nicht als RAID konfigurieren, sondern auf beiden ein startfähiges Mac OS installieren (auf der einen Mac OS 10.8.5, auf der anderen das aktuelle OS 10.10). Ist das möglich? Oder muss man die beiden SSD auf der Karte als RAID fahren?

    Viele Grüße,
    Lukas

    Reply
  16. juergen Post author

    Hallo Lukas,
    Raid-Konfiguration ist nicht nötig, habe ich auch nicht eingerichtet. Ich hatte, genau wie du es vorhast, zeitweise 2 Versionen von Mac OS X installiert. Inzwischen läuft bei mir nur noch Yosemite, denn ich wollte mehr Platz für Sample-Libraries schaffen. Aber – kein Problem!
    Gruß
    Jürgen

    PS.: Umstieg auf SSD bereut man nie. Aber man gewöhnt sich schnell daran und dann kommt einem jeder andere Computer so vor, als wäre er kaputt :–))

    Reply
  17. Pygmae-

    Thema „langsameres Booten auf dem Mc Pro als auf dem Airbook“:

    Weil der Mac Pro mehrere HDD abfragen muss als der Notebook. das frisst Zeit.

    Reply
  18. juergen Post author

    Ja, das stimmt. Ich habe inzwischen den Mac Pro ganz auf SSD umgerüstet und jetzt geht das Booten schneller. Ich habe 2 interne Laufwerke (das ist schon beinahe „retro“), DVD-Brenner und Blu-Ray Brenner von LG. Außerdem sind das Audiointerface per Firewire und ein zusätzliches Keyboard über USB ständig angeschlossen. Ohne all das ginge es sicher noch schneller, aber auf die Sekunde kommt es mir nicht an. Das MacBook Air hat besonders schnellen, fest eingebauten SSD-Speicher und ist damit unschlagbar bei der Startzeit.

    Reply
  19. Pygmae-

    Habe auf der Basis Deiner Erfahrungen eine Sonnet PCI-SSD-Card eingebaut, Tempo SSD, und mit der beigepackten Verlägerung 2 SSD’s ( SunDisk Ultra II 480GB + Thoshiba Type ? [da bei bereits eingebaut und nicht mehr erkennbar] 248 GB ) mit bisher bootbaren OS X 10.10 bzw BootCamp mit Win 7 hardwaremässig uminstalliert.
    Ergebnis: ewig langes Bootverfahren, kein Erkennen der PCI-SSD’s (natürlich mit ALT-Taste). Boot erfolgt schließlich von einer andren installierten OS X Harddisk. Die beiden SSD’s sind über den Finder erkennbar und lesbar.
    Vielfache Wiederholung mit unterschiedlichen Varianten, selbst ein Wiederherstellungslauf für die SSD mit OS X ergab kein anderes Ergebnis.
    Wird fortgesetzt : nächste Maßnahmen Ausbau und Versuch mit nur einer SSD, OS X. Verdacht auf Schwierigkeit mit den beiden unterschiedlichen SSD- Typen bzw Herstellern. Ich werde den Bericht fortsetzen, wenn ich weitere Erkenntnisse gewonnen habe.
    Wenn Du oder ein/e andere/er ein Erklärung parat hat bin ich dankbar für ein Feedback .

    Reply
  20. juergen Post author

    Hi Pygmae-,
    mit Bootcamp habe ich seit Einbau der Sonnet-Karte keine Erfahrung mehr gemacht, weil ich ganz auf Parallel’s Desktop umgestiegen bin. Das finde ich komfortabler, weil man da beide Betriebssysteme gleichzeitig hat und kein Neustart nötig ist. Allerdings habe ich vor kurzem „El Capitan“ Beta auf einer der SSDs zusätzlich installiert und die Erfahrung gemacht, dass die gehaltene Alt-Taste nicht mehr zur Auswahl des Systems führt. Grund unbekannt, aber nach deinem Erfahrungsbericht vermute ich, dass es mit der Sonnet-Karte zu tun hat. Dass der Typ der SSDs eine Rolle spielt, glaube ich eigentlich nicht.
    Dieser Artikel wir viel gelesen; Berichte über weitere Erfahrungen sind darum sehr willkommen! Ich drücke dir die Daumen, dass es mit dem Einbau klappt!

    Reply
    1. Pygmae-

      Hall Jürgen,
      Erstaunt bin wie außer mir jemand so früh auf meinen Bericht reagiert. Bewundernswert.
      Fortsetzung:
      Ich habe sämtliche SATA-Drives entfernt. der Boot nur mit den SSD“s auf der Sonnet-Card, ohne ALT da danach nur ein OS X angeschlossen ist, führt zu unendlichem Lauf. Lediglich das BIOS arbeitet und stellt eine Verbindung in WWW zu Pple her, Wiederherstelungs-Procedere. diese brachte aber auch keine Veränderung.
      Mir bleibt dann wohl nur der Ausbau, Check derOS-SSD als SATA-Lw ob noch alles OK ist, dann Einbau nur einer SSD als PCI-Drive.
      1. ohne andere SATA-Lw.
      2. mit einem zusätzlichen SATA-OS Drive,
      2.a mit ALT. 2.b. Ohne ALt-Taste
      Mal seh‘ was dabei raus kommt.
      Berichte weiter.
      mit freundlichen Grüssen
      Norbert

      Reply
      1. Pygmae-

        Fortsetzung 2:
        Ausbau der PCI-Card mit SSD und aller HDD
        Einbau und Boot mit PCI+1SSD OS X 10.10,0 vorher Check ob sie als SATA-Drive läuft. OK bootet einwandfreie Funktionen inclusive. Diverser Software Updates. Als PCIdrive erscheint auf dem Monitor ein Ordnersymbol mit „?“.
        Umbau: Single SSD mit BootCamp , gleiches Ergebnis. „?“
        Auch habe ich den PCI-Steckplatz geändert, von 2 auf 3, kein anderes Ergebnis.
        Es kann also noch an SonnetCard liegen! Oder ?
        Wer weis Rat?

        Reply
  21. juergen Post author

    Manchmal (aber leider nicht immer) hilft es, das Parameter-RAM zu löschen.
    Neustart mit gedrückten Tasten: Alt, Cmd, P, R
    Startton abwarten und Tasten gedrückt lassen.
    Nach dem 2. Mal Bootvorgang zulassen.
    Danach: Lockerungsübung für verkrampfte Finger.

    Viele Grüße

    Reply
    1. Pygmae-

      Guten Morgen, Dank für Erinnerung an den 12-Finger-Griff, hat aber leider nichts gebracht. Mehrmalige Klaue bei unterschiedlichen Systembedingungen.
      Habe verschiedene OS X Versionen probiert, CopyCloner, keine Änderung des Unwillens der Hardware die PCI-SSDs als Bootlaufwerke zu akzeptieren. Der letzte durchgeführte Versuch war RAID. Ohne Wirkung.
      Was noch nich versucht wurde ist eine neue OS-Installation, also keine CopyCloner. Nehme aber an auch das wird kein zufriedenstellendes Ergebnis bringen, ohne Pessimistisch sein zu wollen, denn der allererste Bootversuch war ja mit der bestehenden SSD-OS-Installation, die war nach dem Rückbau aber weiter Funktionsfähig.
      Ratlos! Es muss wohl ….. an was liegen? Es fehlen Informationen vom Hersteller zum Procedere. Gibt es einen Switch oder was anderes.
      Als reine Erweiterung der Laufwerksanzahl ist mir dass nicht ausreichend.
      Welche Variante ist von mir noch nicht ausgeführt worden?
      Wer weis Rat?
      mit freundlichen Grüssen
      Norbert

      Reply
  22. juergen Post author

    Nach allem, was ich weiß, ist es nicht möglich, Windows mit Boot Camp auf einer SSD zu betreiben, die auf der Sonnet-Karte eingebaut ist. Siehe auch Postings von „Willow“ weiter oben auf dieser Seite!

    Das normale Mac OS X (bei mir zur Zeit „Yosemite“ 10.10.5) bootet bei mir problemlos. Nur die Systemauswahl mit Alt beim Start geht nicht; das habe ich aber erst kürzlich gemerkt, als ich ein zweites Mac OS (El Capitan Beta) eingebaut hatte. Die „Kapitän“-HD ist keine SSD, sondern eine meiner früheren HDs, die ich in den vorgesehenen HD-Steckplatz eingesetzt habe.

    Wenn das normale OS X nach einer Neuinstallation nicht funktioniert, würde ich die Sonnet-Karte umtauschen. Ich bekam vor einiger Zeit von einem Leser eine Nachricht (ist nicht im Blog), dass er seine Karte umgetauscht hat, weil sie defekt war.

    Reply
  23. Pygmae-

    Hallo Jürgen,
    Immer unermüdliche. Danke für Antwort. Bin z.Zt. Dabei über „Cmd+R“ eine gezielte Neuinstallation auf die RaidSSD vorzunehmen. Und erhalte eine Nachricht : “ Einige Funktionen von OSX werden für das Volume ‚PCI-SSD…‘ Nicht unterstützt“ . Näheres besagt FileVault und Wiederherstellungsmodus sind nicht verfügbar …
    Kann ich akzeptieren, dann mal los! Prognostierter Zeitbedarf >2h
    Wenn das nicht zu einem zufriedenstellendes Ergebnis führt wechsele ich das MacPro Basissystem, ich habe noch ein weiteres, Vers.1 aus 2007.
    Danach bleibt mir wohl nur aufzugeben, ist aber nach >55Jahren IT nicht mein Stil.
    Melde weiter den Status, mach mir Spaß über das Thema zu kommunizieren
    Mit freundlichen Grüßen
    Norbert

    Reply
  24. Pygmae-

    Hallo. — mein Abschlussbericht — leider kein funktionierendes System auf der PCI Seite.
    Die durchgeführte Neuinstallation, wie vorher angekündigt, ergab kein anderes Ergebnis.
    — Autom.Neustart nach Abschluss der Installation ruft HDD-Install. auf
    — In Systemsteuerung ist PCI-Drive als PrimärBootLW konfiguriert
    — nach Unlock aller HDD, 4, Bootversuch von PCIDRIVE führt zum „Ordnersymbol mit ? „.
    Nach > 2 Arbeitstage : war ein Schuss in den Ofen.
    Es lebe die Grossrechnerwelt, denn dort Bestände eine logische Erklärung und wäre mit Lieferanten nachvollziehbar.
    Tschüss

    Reply
    1. Pygmae-1

      Fortsetzung meiner Installationsbemühungen PCI Sonnet Tempo SSD:
      Rückgabe meiner Card. Nach 2 Wochen über einen anderen Lieferanten, Gravis braucht Carl 4-6 Wochen für Ersatzloeferung.
      Die neuen Installationsbemühungen liefen wie bei

      Reply
      1. Pygmae-1

        Wie bei 1.Install.versuch, aber als ich als letztes Mittel Firmwareupdate durchführte lief es wie am Schnürchen.
        So ein Blödsinn: Die Lieferung war in 09.2015. Die Firmware datiert vom 2013 – Vers 1
        Wer nimmt da an, dass die neuer ist als die mit der Card gelieferte.
        Habe den Vorlieferunten in Flensburg informiert, er solle einen Hinweis der Auslieferung beifügen, dann spart er sich und den Enderwerbern und den Zwischenhändlern unnötigen Ärger.
        Es ist also geschafft. Was ein umständlicher Aufwand. Oder lag’s an mir? Bitte keine Bemerkung dazu, tut mir eh‘ schon weh genug
        gruss

        Reply
  25. Pingback: Mac Pro 2010 noch weiter aufrüsten › Juergen

  26. Sven

    Hallo Jürgen,

    Toll deine Seite gefunden zu haben! Habe ein paar Fragen an den Experten:
    Rüste gerade meinen Mac Pro 3,1 (2008) weiter auf und bin soeben nach Grafikkartenupgrade auf Yosemite umgestiegen. Benutze die Sonnetkarte mit einem Kartenplatz und einer Samsung 840er SSD als Systemplatte. Jetzt überlege ich, ob es sinnvoll wäre mir die sonnet pro karte und eine weitere SSD zuzulegen um noch schneller zu werden. Dachte allerdings der Zugewinn an Speed wäre nur möglich wenn man die beiden SSDs dann als Raid betreibt? Hatte eben gelesen, dass du selbst die SSDs seperat hältst und war verwirrt. Und wenn ich auf Raid umsteigen muss, wie stelle ich mir denn dann die Umrüstung vor? Kann ich meine bisherige SSD einfach aus der einfachen in die Pro Karte setzen, die Neue SSD ergänzen und dann bootet mein mac und erkennt das als Raid? Und muss ich die selbe SSD benutzen, also auch diesselbe Größe. also in meinem Fall 512 gb? Dann hätte ich ja eine Systemplatte (als raid zusammengefasst) die über ein Terrabyte groß ist. Das ist als Systemplatte dann ja viel zu viel und verschenkt… Du würdest mir mit einer Antwort sehr weiterhelfen! Allerbeste Grüße aus Köln, Sven

    Reply
  27. juergen Post author

    Hallo Sven,
    ich habe gerade nach Tests gegoogelt und auch mehrere, teils sehr ausführliche gefunden. Fazit: Ein SSD-Raid lohnt sich, wenn man große Datenmengen kopiert, dann bis zu doppelter Rate möglich. Die Zugriffszeiten erhöhen sich aber kaum, sind im täglichen Betrieb nicht spürbar.
    Ich habe es selbst noch nicht probiert und werde es auch nicht machen.
    Nachteil beim Raid: Ist eine Platte kaputt, sind gleich alle Daten weg. Also ist ein Backup aller Daten auf einem anderem Medium sehr wichtig.
    Sonst spricht nichts dagegen. Einrichtung mit dem Festplatten-Dienstprogramm von MacOS X. Im Fenster des Festplatten-Dienstprogramms ist unten links ein kleines Fragezeichen, das die Hilfe aufruft. Dort sind auch Angaben zum Konfigurieren als Raid.
    Falls du ein Raid einrichtest, würde ich mich freuen, wenn du deine Erfahrungen hier posten würdest!
    Viele Grüße
    Jürgen

    Reply
  28. Hagen

    Hallo Jürgen,

    sehr interessante und ausführliche Informationen, weiter so!
    Nutze Premiere Pro CS6 mit mittlerweile umfangreichen Film Projekten mit FullHD Material. Da gibt es im „Arbeitsfluss“ doch manch einen Stau in der Datenverarbeitung, den ich nun hoffe, dank deiner Ausführungen, beseitigen zukönnen.
    Aktuelles System: Mac Pro 2010 2,66 Xeon QC, 32 GB RAM, GRAKA Nvidia 4000 Quadro, Sonnet USB3 PCIe Karte, DVD Brenner, BluRay Brenner, 250 GB SSD SATA3 mit Windows 10 (only) + Programme, 500 GB SSD SATA3 mit Film Rohmaterial, Fotos, Musik, Dokumente, Premiere Projektdaten, 250 GB SSD Sata2 andere Daten.
    Habe heute die Sonnet Tempo SSD Pro Plus PCIe Karte bestellt und werde diese mit den zwei oben genannten Sata3 SSD bestücken und einbauen. Ich hoffe der Bootvorgang klappt ohne Probleme.

    Melde mich die Tage nochmal, um zu berichten.

    Gruss Hagen

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  29. Jürgen Drogies Post author

    Normalerweise müsste das sofort funktionieren, auf jeden Fall was Mac OS X betrifft. Ich habe Windows problemlos mit Parallel’s Desktop installiert. Ob Windows als Startsystem mit Bootcamp auf der Karte läuft, weiß ich allerdings nicht. Ich hoffe, das alles gut klappt!
    Viele Grüße
    Jürgen

    Reply
  30. Hagen

    Hallo Jürgen,

    habe nun am letzten WE versucht die Windows 10 SSD von der Sonnet Tempo SSD Pro Plus zu booten. Das hat trotz Firmware update nicht funktioniert.
    Wichtiger Hinweis zum FW update: Habe es über Mac OSX realisiert und dabei ist zubeachten, dass zum starten des update statt „y“ die Taste „z“ gedrückt wird. Deutsche Tastatur wird wohl nicht unterstützt. Die info habe ich auf Amazon bei den Rezensionen zu der Karte gefunden–>https://www.amazon.de/Sonnet-TSATA6-SSD-E2-Tempo-SATA-Drive/dp/B0096P62G6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1465845282&sr=8-1&keywords=tempo+ssd#customerReviews
    Trotzdem war es leider nicht möglich, die Windows 10 SSD im single mode von der Tempo Karte zu starten.
    Wenn ich beim Start die alt Taste gedrückt halte, wird mir die SSD mit Windows angezeigt, jedoch booten möchte sie dann nicht.
    Jetzt habe ich zwei Samsung SSD sata3 auf die Tempo Karte gesteckt und habe die Filmrohdaten + Projektdaten + Musik + Bilder die für die Filmprojekte relevant sind auf diese SSD geschoben und hoffe trotzdem auf eine bessere Performance. Muss den workaround noch testen.

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  31. Jürgen Drogies Post author

    Das ist sicher von Vorteil, denn die Projektdaten werden so ja wesentlich schneller geladen und gespeichert. Ich glaube, es hat mit Apples Bootcamp zu tun, dass Windows nicht von der Karte gestartet werden kann. Es müsste aber funktionieren, wenn eine SSD mit Adapter im normalen HD-Slot des Mac untergebracht wird.

    Reply
  32. Hagen

    Das funktioniert auch bestens! So war meine Konfiguration vorher schon und jetzt wieder.
    SSD sata2 mit Windows 10 im ersten MacPro HD Schacht und die zwei SSD sata3 mit Projektdateien und allen anderen auf der Tempo Karte. Gerendert wird auch auf den sata3 SSDs.

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  33. Hagen

    Hätte eben nur gern auch das Betriebssystem von der schnelleren sata3 SSD gestartet aber gut, dass geht so erstmal nicht.

    Gruß Hagen

    Reply
  34. Jürgen Drogies Post author

    Nach meiner Erfahrung ist der Geschwindigkeits-Unterschied nicht so dramatisch. Auch wenn die Karte theoretisch einen viel höheren Datendurchsatz erlaubt, ist es in der Praxis nicht doppelt so schnell. Da spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle.
    Beste Grüße
    Jürgen

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  35. Marius

    Hallo Jürgen,

    weißt Du zufällig ob die günstigere Variante der Sonnet mit nur einem Steckplatz für SSD ( https://www.amazon.de/Sonnet-TSATA6-SSD-E2-Tempo-SATA-Drive/dp/B0096P62G6/ref=pd_sim_sbs_147_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=E32MYFZJY0TSE71VN7MR ) auch kompatibel mit allen OS ab 10.5 kompatibel ist? Wenn ich das richtig verstanden habe ist das bei der „Pro-Variante“ der Fall. Bei der einfachen Variante steht in der Amazon-Beschreibung, dass es für 10.8 kompatibel ist… müsste das nicht genau das gleiche sein?

    Liebe Grüße
    Marius

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  36. Jürgen Drogies Post author

    Ich vermute, dass die Beschreibung bei Amazon nicht aktualisiert wurde. Aber sicherer wäre es, beim Sonnet Support nachzufragen.
    Beste Grüße
    Jürgen

    Reply

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