Ist Instagram das neue Facebook?

By | 16. April 2018

In letzter Zeit höre ich immer wieder, Facebook sei nur noch etwas für alte Leute (Ähh… da bin ich ja eigentlich richtig?!) Natürlich ist Instagram auch nicht mehr der allerletzte Schrei, aber wenn es denn so wichtig geworden ist, macht es mich doch neugierig. Ich habe mich mal angemeldet (Meine Daten hat die Zuckerberg-Fabrik sowieso) und berichte hier über erste Erfahrungen.


Als neugieriger Mensch frage ich mich schon seit längerer Zeit: Was fasziniert viele Leute an Instagram?

Social Media

Vorgestern habe ich einen Instagram-Account erstellt. Gestern sah ich den Film „The Circle“. Danach wollte ich am liebsten allen Social Media „bye-bye“ sagen. Übrigens ein empfehlenswerter Film mit Tom Hanks, mit Emma Watson („Hermine“ aus Harry Potter) und Karen Gillian, bekannt aus „Guardians of the Galaxy“ und „Doctor Who“.

Gleich nach der Anmeldung habe ich mich im Web schlau gemacht und nützliche Anleitungen gefunden. Da gab es einige Beispiele, die ich gleich ausprobiert habe. Dabei habe ich versehentlich Heidi Klum „geliket“. Ich wusste ja nicht, dass dafür Tippen genügt!. Anfangs mochte ich nicht das Herz-Icon berühren. Ich dachte, dass könnte vielleicht falsch verstanden werden, als unmoralisches Angebot. Ist aber auch einfach ein „Like“! Nachdem die Instagram-App es angeboten hatte, habe ich noch 2649 Facebook-Friends eingeladen. Mein Zeigefinger fühlt sich inzwischen nicht mehr taub an. Hat da jemand eine Nachricht bekommen? Hoffentlich habe ich niemand verärgert, das sollte nicht sein.

Instagram – kurz vorgestellt

Ich glaube, dass es vielen Leuten so geht wie mir. Man weiß, es geht da hauptsächlich um Bilder, ansonsten ist es wohl ähnlich wie Facebook und da hat jeder schon mal reingeschaut, nehme ich an.

In erster Linie ist Instagram für mobile Geräte gedacht. Selfie – einmal mit dem Finger tippen – und schon online! My life in the cloud – Wie cool ist das denn? Man kann eine Bildunterschrift hinzufügen. „Meine Pizza und ich in der Mittagspause“. Damit das Foto von möglichst vielen Leuten angesehen wird, empfiehlt es sich Hashtags hinzuzufügen, etwa #food, #geiles_futter, #mittagspause – oder so.

Was geht und was nicht geht

  • Bilder hochladen, klar, aber auch Videos mit einer Dauer von 3 bis 60 Sekunden.
  • „Stories“ mit Bildern und Text posten, die innerhalb von 24 Stunden automatisch gelöscht werden.
  • „Liken“, hier mit dem Herz-Symbol oder mit Doppelklick auf ein Bild.
  • Man kann nur einen aktiven Link auf der Profil-Seite verwenden, in den Bildunterschriften sind Links nicht möglich.
  • Man kann anderen Instagramern folgen und sich folgen lassen.
  • Instagram am Laptop oder Desktop-Computer ansehen, aber dort eigentlich keine Bilder oder Videos hochladen! (Geht aber doch, siehe weiter unten.)
  • Ein „Business“- Profil erstellen (lässt sich von privat umstellen) mit der Möglichkeit, Statistiken einzusehen und Werbung zu schalten.
  • Einen User-Namen wählen, der vom richtigen Namen abweicht. Es werden aber nicht alle Namen akzeptiert. (Ich habe versucht, das Profil nach meinem Musikprojekt Back to the Moon oder back_to_the_moon zu benennen, durfte ich aber nicht.)

Wie Facebook finanziert sich Instagram durch Werbung. Ich habe bisher (dritter Tag) noch keine Werbung auf meiner Seite vorgefunden. Mal sehen, vielleicht muss man erst eine stattliche Anzahl „Follower“ sammeln bevor sich Werbung lohnt.

Warum Instagram?

Das muss natürlich jeder selbst wissen. In meinem Fall ist es der Wunsch, über meine Musik (BACK TO THE MOON) und mein/meinen Blog (music-knowhow) zu informieren (Das Wort „werben“ habe ich absichtlich umgangen!). Deshalb hier der Link zu meiner Seite:

juergen_drogies

Und so sieht es heute am 16. April 2018 dort aus:

 

Instagram juergen_drogies

 

Bilder vom Computer hochladen

Ich besitze ein iPhone und ein iPad, aber mein digitales Leben verwalte ich nach wie vor hauptsächlich von meinem, inzwischen nach Computer-Jahren betagten, Mac Pro (Mitte 2010) aus. Ich habe mich deshalb über den online-Tipp gefreut, wie man Fotos und Videos vom Computer hochladen kann und gebe ihn hiermit weiter. Die Anleitung bezieht sich allerdings nur auf Mac und Safari. Mit allen anderen Browsern und mit Windows ist es auch möglich – einfach googeln!

In Safari muss das Menü „Entwickler“ zu sehen sein. Wenn das nicht der Fall sein sollte: Safari -> Einstellungen -> Erweitert -> Häkchen setzen bei: >>Menü „Entwickler“ in der Menüleiste anzeigen. <<

Gleich der zweite Menü-Punkt unter „Entwickler“ lautet „User Agent“. Wenn man dort „Safari – iOS 11 – iPhone“ wählt, wird in Safari die mobile Ansicht gezeigt. Unten auf der Instagram-Seite ist dann ein „+“ zu sehen. Damit lassen sich Bilder und Videos hinzufügen.

Sehen wir uns auf Instagram? Muss nicht sein – kann aber…

????

 

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4 thoughts on “Ist Instagram das neue Facebook?

  1. Jörn

    Hi Jürgen,

    willkommen bei Instagram. Ich folge dir jetzt. 🙂

    Ich mag es, hab mich aber sehr gebremst. Es ist schon faszinierend, all die Likes für eigene Fotos zu bekommen, aber ich habe mich dann schnell gefragt, wozu ich das eigentlich mache. Irgendwie frage ich mich das aber gerade bei allen Webaktivitäten. Wozu das alles …

    Reply
  2. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Jörn,
    ich folge dir jetzt auch!
    Ich frage mich manchmal auch „wozu?“, aber dann bin ich wieder neugierig. Jedenfalls langweilt man sich nicht, wenn man immer wieder etwas ausprobiert.

    Reply
  3. Heiko

    Hallo Jürgen,

    in der Fitness-Welt steht Instagram gefühlt sehr weit vor Facebook.
    Für Sportler sind die Instagram Stories sehr reizvoll, dort wird kurz und knackig über Wettkämpfe und Events berichtet.
    Gerade in den letzten Tage explodierte mein Instagram vor Fibo-Beitragen und Boston Marathon-Stories.
    Für mich als „Follower“ liegt der Reiz darin, dass die Instagramm Stories aktuell sind, weil sie ja nach 24h wieder verschwinden.
    Und ich habe gehört (aber wirklich nur gehört und mich nicht wirklich damit auseinadergesetzt), dass sich ein Instagram-Auftritt besser monetarisieren lässt im Sinne von Influencern.

    Insofern, bei der Post-Facebook-Generation scheint Facebook wirklich „out“ zu sein 🙂

    Viele Grüße,

    Heiko

    Reply

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