Test: IK Multimedia Syntronik

By | 31. Juli 2017

IK Multimedia Syntronik bringt 17 Instrumente mit mehr als 2000 Sounds von 38 Synthesizer-Ikonen auf Mac oder PC. Syntronik arbeitet dabei mit einer Kombination von Sampling- und Modeling-Technik.

Synthesizer-Klassiker faszinieren viele Musiker. Zum einen ist es die Begeisterung für historische Instrumente, die schon vor Jahrzehnten von legendären Musikern gespielt wurden, zum anderen der lebendige Klang von analogen Schaltkreisen, die während des Spiels durch ihr „Eigenleben“ für leichte Phasenverschiebungen, Lautstärke- und Tonhöhen-Schwankungen sorgen.

 

Syntronik

Gut klingende virtuelle Synths gib es viele und die Emulation historischer Kult-Instrumente ist manchmal erstaunlich gut gelungen. Die Programmierer haben die Wahl zwischen der Verwendung von Samples, die ja echte Audio-Aufnahmen sind, und dem rein algorithmischen Nachbau der Synthesizer-Schaltkreise. Syntronik verwendet zur Klangerzeugung eine Kombination beider Techniken. Zahlreiche Multisamples sorgen für einen authentischen Klang. Round-Robin-Technik sorgt dafür, dass beim mehrmaligen Anschlagen derselben Taste mit derselben Anschlagstärke nicht zweimal hintereinander das gleiche Sample zu hören ist. Zusätzlich reproduziert die patentierte DRIFT® Technologie das lebendige Verhalten der Oszillatoren realer Hardware Synthesizer. Um das alles umzusetzen, greift Syntronik auf mehr als 70.000 Samples zu. Neben Analog-Sounds stehen auch Sounds früher Digitalsynthesizer zur Verfügung. Syntronik lässt sich als Standalone-Programm und als Plug-in in allen gängigen Formaten unter MacOS und Windows verwenden.

 

Mehr als 70.000 Samples dieser klassischen Synthesizer wurden insgesamt verwendet.

 

Originale und virtuelle Instrumente 

Um die Vielfalt der Instrumente übersichtlicher zu gestalten, hat IK Multimedia verwandte Produkte des gleichen Herstellers jeweils zu einem virtuellen Synth zusammengefasst. So wurden aus 38 Hardware-Geräten 17 Software-Instrumente, die jeweils mit einem Kurznamen bezeichnet wurden:

  • Minimod – Modular Moog, Minimoog Model D, Moog Voyager
  • OXa – Oberheim OBX und OBXa
  • J-8 – Roland Jupiter 8, 6, 4
  • Pro-V – Sequential Circuits Prophet 5, 10
  • V-80 – Yamaha CS-80. GX-1, CS-01 II
  • Harpy 260 – ARP 2600
  • T-03 – Roland TB-303 Bassline
  • Blau – PPG Wave 2.3
  • Bully – Moog Taurus I, II, 3
  • Galaxy – Alexis Andromeda
  • SAM – Oberheim SEM Synthesizer Expander Module
  • String Box – ARP String Ensemble (Solina), Elka Rhapsody 490, Hohner String Performer, Roland RS-505 und RS-09
  • Polymorph – Moog Polymoog, Opus 3, Rogue, Realistic Concertmate MG-1
  • 99 – Yamaha SY99
  • DCO-X – Roland JX-10, JX-8P, JX-3P
  • Noir – Multimoog, Micromoog, Moog Prodigy
  • J-60 – Roland Juno 60

Vor dem Start…

Obwohl auch eine Version auf USB-Drive angeboten wird, werden sich die meisten User wohl für den Download entscheiden. Man sollte über eine gute Internet-Verbindung und Geduld verfügen, denn es gilt 50GB auf den Rechner zu übertragen. Die Daten sind auf 23 Disk-Images (.dmg) aufgeteilt, die nacheinander einzeln heruntergeladen werden müssen. Es wäre angenehmer, wenn die Downloads automatisch aneinander anknüpfen würden. Wahrscheinlich geht das nicht, weil man die 17 Instrumente auch einzeln kaufen kann. Nach dem Download werden sie auch einzeln installiert. Na gut, man macht das nur einmal. Und – es lohnt sich!

 

Auf den Schirm!

Auf dem Monitor erscheint Syntronik zunächst mit dem Browser-Panel. Die Grafik ist übersichtlich und sogar skalierbar! Wenn man von den Settings und dem Link zum Shop absieht, gibt es fünf Panels zur eigentlichen Bedienung, die sich in der Kopfleiste umschalten lassen.

 

Das Browser-Panel, erscheint nach dem Start

 

Von links nach rechts:

Das Symbol mit den kurzen, waagerechten Linien ganz links in der Kopfleiste führt zum Layer-Panel. Die Buchstaben A, B, C, D kennzeichnen die vier möglichen Layer. Die aktuelle Auswahl wird durch einen leuchtenden Buchstaben angezeigt. Zunächst ist Layer A aktiv. Ein Layer reicht meistens für einen eindrucksvollen Sound schon aus. Durch Ziehen an den hellen Punkten am oberen Rand der Mini-Keyboards lassen sich Tastaturzonen einrichten. Eine Kombination aus mehreren Layern wird Multi genannt.

 

4 Layer lassen sich mit dem Layer-Panel bearbeiten. Tastaturzonen können hier eingerichtet werden.

 

In der Mitte der Kopfleiste steht nach dem Start „Select Instrument“. Sobald ein Sound geladen ist, erscheint hier der Sound-Name. Mit dem kleinen Synth-Icon links neben dem Namen kann man zum Synth Panel des Instruments umschalten – und zurück. Man kommt aber auch mit dem kleinen „x“ oben rechts unter dem Einkaufswagen dort hin.

 

Synth-Panel im Moog-Stil. Jedes Synt-Panel hat einen eigenen Look, aber dieselben Bedienelemente.

 

Das Fader-Icon öffnet ein kleines Mixer-Fenster mit Einstellungen für Volume und Panorama, sowie Stumm- und Solo-Schaltung für jedes Layer getrennt. Außerdem befindet sich hier noch der Master-Volume Regler für die Gesamtlautstärke und eine LED-Pegelanzeige. Am oberen Rand sieht man außerdem die Symbole zum Umschalten auf Effects-Panel, Arpeggiator-Panel, Settings und Shop. Dieses Fenster kann von jedem Panel aus angezeigt werden.

 

Mixer-Fenster für Layer- und Master-Volume. Mute und Solo-Schalter, Pegelanzeige

 

Das Effects-Panel präsentiert ein Rack mit fünf Slots, die mit Effektgeräten bestückt werden können. Als Effekte stehen Amps, Distortion, Dynamics/EQ, Modulation, Reverb/Delay und Filter zur Verfügung. Pro Bereich gibt es eine Auswahl von bis zu 12 Effektgeräten; insgesamt sind es 38 Effekte, bekannt von IK Multimedias AmpliTube und T-RackS Software. Urei 1176, Fairchild 670, Tape Echo, SVT-Amp usw. Alles vom Feinsten! Für jedes Layer gibt es ein eigenes Effects-Panel, man kann also bei einem Vierfach-Layer-Sound bis zu 20 Effekte gleichzeitig benutzen.

 

Effects-Panel. Bis zu 5 Effekte von 38 können pro Layer eingesetzt werden.

 

Auch der Arpeggiator ist pro Layer vorhanden. Außergewöhnlich komplexe rhythmische und melodische Tonfolgen lassen sich so programmieren. Anzahl und Länge der Steps, Tonhöhe, Swing, Velocity – alles ist übersichtlich einstellbar.

 

Arpeg-Panel. Diese (Werks-)Einstellung habe ich für meinen 303-Demo-Song verwendet.

 

Sowohl beim Arpeggiator, als auch bei den Layern lassen sich Tastaturzonen bestimmen. Ein tolles Feature, vor allem für Live-Anwendungen.

 

Wer sucht, der findet!

Der Browser besitzt vier Spalten. Wenn in der ersten Spalte ein Synthesizer angeklickt wird, erscheinen die zugehörigen Presets in der dritten Spalte. Wählt man einen weiteren Synth an, werden seine Presets der Liste hinzugefügt. Möchte man zu einem anderen Synth wechseln und ausschließlich dessen Sounds sehen, muss vorher das kleine „x“ rechts oben neben dem Schriftzug „Synth“ angeklickt werden.

 

Suche im Browser. Suchkriterien hier: Instrument+Synth Bass+Agressive

 

Die zweite Spalte „Filters“ erlaubt es, in fünf Kategorien unter einer Vielzahl von Stichwörtern zu suchen. Man kann gleichzeitig mehrere Kriterien in mehreren Kategorien auswählen, um die Auswahl einzuschränken. Auch eine Text-Suche (Lupensymbol) ist vorhanden.

In der Spalte ganz rechts ist eine Abbildung des ausgewählten Instruments zu sehen, sowie der Speicherbedarf in MB und eine kurze Beschreibung des gewählten Sounds. Hier kann für Favoriten ein Stern vergeben werden; die Sterne lassen sich in die Suchkriterien einbeziehen. So könnte man beispielsweise von allen Synth-Bässen der Instrumente Minimod und Bully nur die Favoriten anzeigen lassen. Editierte Klänge, selbst programmierte Arpeggio- und Layer-Konfigurationen lassen sich benennen und speichern.

Während manche Preset-Namen einen Musikstil oder eine Stimmung beschreiben, beziehen sich andere direkt auf die mit den Samples gespeicherten Parameter-Einstellungen. Saw Mid Dcy No Res Xtra Bright bedeutet offensichtlich, dass hier eine Sägezahn-Welle mit mittlerer Decay-Einstellung ohne Resonanz mit extra starkem Höhenanteil vorliegt. Eine Information, die jedem, der sich mit Synthesizern auskennt, bei der Suche nach einem bestimmten Sound Zeit sparen kann.

Um Sounds nacheinander auszuprobieren, ist es praktisch, mit den Pfeiltasten auf/ab am Computer-Keyboard zu arbeiten. Pfeil nach rechts lädt den Sound (oder Doppelklick). Es dauert jeweils einige Sekunden bis der Sound hörbar ist, weil die Samples erst in den Speicher geladen werden müssen.

Wer im Besitz von IK Multimedial Sample Tank ist, kann die Syntronik-Instrumente auch innerhalb dieser Software laden und mit anderen Sounds kombinieren.

Multis

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Syntronik gab es unter den Presets bereits Grooves mit vorprogrammierten Arpeggios, aber keine Layer-Presets (Multis). Das hat sich seit dem 1. September 2017 geändert. Mehr als 300 Multis können bei IK Multimedia heruntergeladen werden. So findet man sie: IK Multimedial -> User Area -> My Products -> Syntronik -> Related Downloads. Nach der Installation lassen sich die Multis über das Preset-Menü des Layer-Panels laden.

 

Multi-Presets im Layer-Panel

 

Die Multis sind in sieben Gruppen eingeteilt. Besonders viele Presets gibt es in den Bereichen Groove und Motion. Weil man innerhalb eines Multis für jedes der bis zu 4 Layer einen eigenen Arpeggiator zur Verfügung hat, lassen sich komplexe Rhythmen und Tonfolgen programmieren. Hier gibt es eine reichhaltige Auswahl an Presets, die sich bei Bedarf natürlich beliebig verändern und als User-Presets abspeichern lassen.

Sounds editieren

Wenn es darum geht, Sounds zu editieren, gibt es bei Syntronik teilweise weniger und teilweise mehr Möglichkeiten, als beim Originalinstrument oder auch bei einer algorithmischen Computer-Emulation des Instruments.

Die Oszillator-Wellenformen eines geladenen Sounds sind durch die jeweiligen Multi-Samples vorgegeben und können nicht nachträglich geändert werden. Einen zweiten Oszillator kann man zu- oder abschalten und relativ zum ersten verstimmen, aber nicht separat in der Lautstärke regeln. Pulsweiten-Modulation oder Oszillator-Sync-Klänge lassen sich nicht frei programmieren, auch hier müssen entsprechende Sound-Eigenschaften bereits in den Samples enthalten sein. Das gilt auch für das Key-Tracking, das verhindert, dass der Sound in hohen Lagen zu hell klingt.

Die wohl wichtigsten Einstellungen für einen Synth-Sound sind aber immer zugänglich: Amplituden- und Filter-Hüllkurven, LFO-Modulation und Filter, sowie Performance-Parameter wie Glide und Pitchbend-Range.

Luxoriöse Filter-Ausstattung

Bei der Filter-Ausstattung liegt Syntronic weit vorn. Nicht viele Synthesizer können mit sieben Filter-Typen aufwarten:

  • Moog Ladder Filter
  • Roland IR3109
  • Curtis CEM3320
  • Oberheim State Variable
  • IK Multimedia „Classic“-Filter von SampleTank
  • Digital Formant Filter
  • Phase Filter

Ganz neue Sound-Kreationen entstehen, wenn beispielsweise ein Roland-Synth mit einem Moog Filter ausgestattet wird. Mit Syntronik ist das möglich.

Filter-Modus und Slope sind ebenfalls einstellbar und natürlich Cutoff und Resonanz. Außerdem gibt es einen Drive-Regler und die Möglichkeit, die Anschlagdynamik auf die Filtereinstellung wirken zu lassen.

Alle Regler lassen sich per MIDI-Learn-Funktion auch Hardware-Controllern zuordnen. Die Bedienungsmöglichkeiten aller Instrumente sind identisch und unterscheiden sich nur durch die Optik.

Hier das Blau- und das  T-03 Synth-Panel:

 

Synth-Panel im PPG-Look

 

Synth-Panel im Roland Bass-Line-Look

 

Larger than life

Die meisten der klassischen Synthesizer bekommen innerhalb von Syntronik zusätzliche Features spendiert. Alle Instrumente erklingen auf Wunsch mehrstimmig, die Sounds lassen sich anschlagdynamisch spielen und – last but not least – die beschränkte Anzahl von Speicherplätzen (bei manchen Instrumenten gab es gar keine) ist Geschichte.

 

So klingt es

In meinem ersten Hörbeispiel ist eine kurze Tonfolge vom MiniMod zu hören. Ab Werk wurde der Sound schon durch Effekte druckvoller gemacht. Wenn die Melodie zum zweiten Mal erklingt, sind diese ausgeschaltet, sodass man den Sägezahn-Sound „pur“ hören kann.

Preset-Name und Instrument: Audiophile Sawtooth Lead, MiniMod

 

Nun mehrmals nacheinander dieselbe Tonfolge (mit Effekten) und mit einer manuellen Änderung der Cutoff-Frequenz. Ich habe dazu mit einem rechten Mausklick den Cutoff-Regler einem MIDI-Controller meines Master-Keyboards zugeordnet.

 

Das eben gehörte Demo noch einmal, aber hier habe ich einen Small Stone Phaser (Einen solchen hatte ich früher mal als Gitarreneffekt) im Effects-Panel eingesetzt.

 

Es folgt ein Beispiel mit nur eine Instanz, aber alle vier Layer sind mit Sounds bestückt. So sieht das Multi im Layer-Panel aus:

 

Layer-Konfiguration für das Hörbeispiel

 

Layer, Preset-Namen und Instrumente:

  1. Cavern Scan – Blau
  2. Blip Saw –  J-8
  3. Catch The HiPass – Harpy 260
  4. Abroad Pad – SAM

Anmerkung:

In der Abbildung oben hat Layer D einen anderen Namen, der Sound ist aber „Abroad Pad“.

Im Hörbeispiel liefert Layer C (mit Hi-Pass-Filter) nur eine Geräusch-Komponente. Wer es möchte, kann den Sound noch „fetter“ machen.

 

Das nächste Hörbeispiel beginnt mit einer Bassline vom Roland TB-303. Die Sounds, die man aus dem Browser lädt, sind nicht nur mit Effekten versehen, sondern enthalten teilweise auch ein Arpeggio. Ich habe zunächst die Effekte ausgeschaltet. Dann habe ich mit einem rechten Mausklick dem On/Off Schalter des Distortion Effekts einen MIDI-Controller meines Master-Keyboards zugeordnet. Am Anfang ist jetzt der 303-Sound ohne Effekt zu hören, sobald die Drums einsetzen ist der Distortion Effekt aktiv. Hier gibt es zwei Instanzen von Syntronik. Die zweite ist für die Akkorde zuständig. Der unveränderte Werkssound „Never Stop“ vom Oberheim SEM enthält Delay- und Halleffekte.

Preset-Namen und Instrumente:

Avalon Acid – T-03

Never Stop – SAM

 

Für alle, denen es bisher zu „nett“ klingt – aggressiv geht auch! Hier habe ich 3 Instanzen Syntronik verwendet.

Preset-Namen und Instrumente:

Feeder – SAM

Brachium – Galaxy

Poly Inspiration – Polymorph

 

Im letzten Beispiel sind ebenfalls 3 Instanzen zu hören, eine davon (Blau) mit Arpeggio.

Preset-Namen und Instrumente:

Never Stop – SAM

Simple Analog Bass – Harpy 260

Dream Like Arp – Blau

 

Syntronik ist für mich auch ein Wiedersehen/hören mit alten Bekannten. TB-303 und Minimoog hatte ich vor Jahren leihweise, Moog Prodigy, Roland Juno 60 und JX3P habe ich selbst besessen, dazu zwei Yamaha-Module mit FM-Klangerzeugung. Die entsprechenden Sounds in Syntronik haben mich nicht enttäuscht!

 

Fazit

IK Multimedia Syntronik stellt für die DAW einen riesigen Schatz an tollen Sounds bereit. Alle Sounds sind „ready to play“ mit EQ und Effekten versehen, die sich unkompliziert ändern oder abschalten lassen. Durch die hervorragenden Sampling-Aufnahmen hat der Keyboarder „the real thing“ unter den Fingern, keine Imitation. Die 34 gesampelten Instrumente sind Vintage-Legenden, einige davon sind ausgesprochen selten, wie Oberheim SEM oder Alesis Andromeda. Alle 17 Instrumente, von denen jedes in der Lage ist, auch Sounds seiner engeren Verwandten wiederzugeben, haben dieselben Regelmöglichkeiten. Dadurch bekommen einige Instrumente Features, die den Originalen fehlen. Anschlagdynamik und Polyphonie gehören dazu. Wer die Bedienung eines der optisch unterschiedlichen Synth-Panels gelernt hat, kann sie alle bedienen. Die 38 mitgelieferten Effekte sind erstklassig. Für den lebendigen Klang sorgen Multisampling, Round-Robin-Technik und die neue DRIFT® Technologie. Sieben Filtermodelle, die jedem Instrument zur Verfügung stehen, ermöglichen neue Soundvartationen. Natürlich gibt es auch Einschränkungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass gesampelte Wellenformen nicht nachträglich umgeschaltet werden können. Bei einem Sound, dessen Samples einen dunklen Klang haben, können Höhen, die nicht da sind, auch nicht per Filter angehoben werden. Aber mit zwei Hüllkurven, Cutoff, Resonanz, Drive, LFO-Modulation und weiteren Einstellmöglichkeiten lassen sich Klänge effektiv bearbeiten.

music-knowhow Redaktionstipp!

 

Systemanforderungen

Mac® (64-bit)

Minimal: Intel® Core™ 2 Duo, 4 GB  RAM (8 GB empfohlen), Mac OS X 10.9 oder höher.

Unterstützte Plug-in Formate (64-bit): Audio Units, VST 2, VST 3, AAX

Windows® (64-bit)

Minimal: Intel® Core™ 2 Duo oder AMD Athlon™ 64 X2, 4 GB RAM (8 GB empfohlen), Windows® 7, Windows® 8 oder Windows® 10. Erfordert eine ASIO-kompatible Soundkarte.

Unterstützte Plug-in Formate (64-bit): VST 2, VST 3, AAX.

 

Preise *
(incl. 19% MWSt)

€356,99 Download

€402,59 USB drive/boxed

€237,99 Crossgrade für jeden Käufer, der bereits ein IK-Multimedia-Produkt im Wert von mindesten €99,99 besitzt.

Syntronic Free

Wer mit der kostenlosen Version Syntronic Free startet, kann die vollständigen Instrumente im In-App-Shop einzeln nachrüsten. Die Free-Version enthält bereits alle Instrumente und alle 38 Effekte, aber nur insgesamt 50 Sounds, die teilweise etwas „abgespeckt“ worden sind, indem sie beispielsweise einen kleineren Tastaturbereich haben und weniger Round-Robin-Samples zur Verfügung stehen. Aber alle Funktionen, wie Layer, Arpeggiator und Editing sind vorhanden.

*Preisangabe ohne Gewähr, entspricht dem Stand vom 31. Juli 2017 und wurde online ermittelt.

Hersteller: IK Multimedia

Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik immer hier…

 

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

2 thoughts on “Test: IK Multimedia Syntronik

  1. Jörn

    Schöner Test. Schönes Paket. Mit „Syntronic“ kann man vermutlich den größten Teil des täglichen Synthesizer-Grundbedarfs decken.

    Reply
  2. Jürgen Drogies Post author

    IK Multimedia Syntronik: Achtung Update!
    Wer Syntronik besitzt, hat sich vielleicht schon gewundert, dass es unter den Factory-Presets keine Sounds mit mehr als einem aktiven Layer gab. Das hat sich seit dem 1. September 2017 geändert. 300 Multis werden kostenlos „nachgereicht“. Multis enthalten keine neuen Samples, jedoch vorprogrammierte Kombinationen von bis zu 4 Layern, Effekt-Einstellungen und Arpeggiator-Grooves.
    Der Pfad zum Download: IK User Area – My Products – Syntronik – Related Downloads; Mac oder Windows wählen.

    Reply

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