Test: Native Instruments Session Guitarist Strummed Acoustic 2

By | 25. November 2016

Session Guitarist Strummed Acoustic 2 von Native Instruments bringt eine 6- und eine 12-saitige Vintage-Gitarre auf den Rechner. Das KONTAKT-Instrument für den virtuellen Rhythmusgitarristen kommt mit mehr als 160 Patterns.

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Was kann Session Guitarist Strummed Acoustic?

Für Leser, die die erste Version nicht kennen, hier eine kurze Erklärung, die sich auf beide Versionen gleichermaßen bezieht:

Mit einem MIDI-Keyboard lassen sich Patterns triggern, deren Tempo sich automatisch dem Songtempo anpasst. Voicing und Akzente sind in Echtzeit steuerbar. Bis zu 8 Patterns lassen sich per Key-Switch während des Spielens umschalten. Wie die Bezeichnung „Strummed Acoustic“ schon verrät, wurden die Gitarren-Akkorde mit einem Plektrum gespielt. Zusätzlich zu den Grooves gibt es Endings und typische Gitarren-Geräusche.

Installation

Native Access heißt die aktuelle Plug-in Verwaltungs-Software von Native Instruments. Mit nur fünf Menüpunkten ist sie sehr übersichtlich gestaltet,  „Add a serial“ steht an erster Stelle. Nach Eingabe der Seriennummer erscheint der Download-Link. Besser geht’s nicht! Je nach Art der Internet-Verbindung ist danach etwas Geduld angesagt während 9,6 GB Sampling-Library geladen werden.

 

Links die 6-saitige, rechts die 12-String Gitarre

Links die 6-saitige, rechts die 12-String Gitarre

 

Session Guitarist Strummed Acoustic 1 und 2

Session Guitarist geht in die zweite Runde. Die erste Version Strummed Acoustic enthält professionell eingespielte Rhythmus-Phrasen einer 6-saitigen Westerngitarre. Strummed Acoustic 2 bietet zwei Vintage-Instrumente: eine 6-saitige Martin 0.17 Baujahr 1934 mit Mahagoni-Korpus und eine Guild F-412 aus den 1960er Jahren mit 12 Saiten. Außerdem besitzt Version 2 noch mehr Patterns und bietet neue Performance-Möglichkeiten.

Was ist neu?

Separater Bass

Geeignete Patterns sind in Strummed Acoustic 2 durch einen kleinen Bass-Schlüssel gekennzeichnet. Während die rechte Hand Akkorde anschlägt, lassen sich mit links zusätzliche Basstöne spielen. So lassen sich Akkord-Umkehrungen erzeugen oder auch Bass-Melodien zum Akkord spielen.

Tap Rhythm Finder

Um nach Patterns zu suchen, die der eigenen Vorstellung entsprechen, erlaubt Strummed Acoustic 2 nun auch die „Tap“-Eingabe mit dem Keyboard. Diese Funktion hatte ich mir schon bei Version 1 gewünscht!

Open Strings

Ein separates Pattern spielt den Klang der Leersaiten E-A-D-G-H_E. Damit ist es möglich, zwischen einem Akkordwechsel den Effekt zu erzielen, der entsteht, wenn ein Gitarrist zwischen zwei Griffen kurz die Hand vom Griffbrett nimmt.

Das bewährte Konzept

Der Farb-Code

Die Tasten des angeschlossenen MIDI-Keyboards erfüllen verschiedene Funktionen. Wer eines der KOMPLETE KONTROL Keyboards von Native Instruments besitzt hat den Vorteil, die Tastaturzonen sofort mit Hilfe der farbigen Lichtanzeige (Light Guide) unterscheiden zu können. Wie gewohnt, zeigt aber auch das Mini-Keyboard am unteren Rand des KONTAKT-Fensters die Zonen an und kann mit Maus oder Trackpad gespielt werden. Außerdem erscheint die Farb-Codierung unter dem Mapping-Tab im Plug-in Fenster.

 

Die Mapping-Ansicht mit Farbcode

Die Mapping-Ansicht mit Farbcode

 

Rote Tasten

sind Key-Switches zur Pattern Wahl mit der linken Hand. Zwischen acht Patterns kann hier während des Spiels umgeschaltet werden. Dadurch ändern sich Rhythmus und Spielweise des mit der rechten Hand gespielten Akkords.

Gelbe Tasten

triggern unterschiedlich gespielte „Endings“, das sind Ausklänge für Breaks oder den Schluss eines Songs.

Grün

sind „Pickups“, gemeint sind Geräusche, z. B. das Klopfen auf den Korpus oder die Saiten.

Orange

ist die Taste für den Open-String-Akkord E, A, D, G, E.

Violett

erscheint die dynamische Anzeige von Bass-Noten, die bei einigen Patterns zusätzlich gespielt werden können

Die blauen Tasten kennzeichnen die Zone zum Spielen.

 

Der Light Guide am NI-Keyboard

Der Light Guide am NI-Keyboard

 

Akkordspiel

Weil es sich hier um gesampelte Akkorde handelt, ist beim Anschlag jeder einzelnen Taste im blauen Bereich ein Akkord zu hören. Die praktischste Spielweise ist, Akkorde mit der rechten Hand mehrstimmig zu greifen. Dur, Moll, Septimen, Nonen, sus4 und andere Akkorderweiterungen werden von der Software erkannt und korrekt umgesetzt.

Mit der linken Hand bedient man gleichzeitig die Key-Switch-Tasten C1 bis G1, wenn das aktuelle Rhythmus-Pattern gewechselt werden soll. Solange eine Taste im Play-Bereich gedrückt ist, spielt der virtuelle Gitarrist in dem Tempo, das im Host-Programm eingestellt wurde.

Das Einspielen sollte ohne Quantisierung erfolgen, weil sich „Strummed Acoustic“ automatisch zum Host-Tempo und zur Takt-Position synchronisiert. Ein etwas vorgezogener Tastenanschlag ist vorteilhaft, weil die Software dann in der Lage ist, Geräusche beim „Rutschen“ auf den Saiten einzufügen. Gehaltene Tasten erscheinen als Balken im Pianorollen-Editor der DAW und lassen sich bei Bedarf entsprechend mit der Maus verschieben.

Für einfache Abschläge eignen sich die „Endings“. Neben hartem Abstoppen gibt es darunter auch perlende Arpeggio-Ausklänge.

 

Akkord-Lagen und Artikulationen

Alle Akkorde sind in einer tiefen und einer hohen Lage vorhanden. Befindet sich der Schieberegler „Voicing“ irgendwo im mittleren Bereich zwischen „Low“ und „High“, sind gleichzeitig 2 Gitarren in verschiedenen Lagen zu hören. Das lässt sich auch mit dem Modulationsrad des externen MIDI-Keyboards in Echtzeit regeln. Mit dem Pitch-Wheel ist die Intensität des Spiels beeinflussbar, Akzente  werden jeweils abgeschwächt oder hervorgehoben und es entsteht der Eindruck von leiserem oder lauterem Spiel.

Die Velocity wirkt sich nur auf Pickups und Endings aus. Bei diesen Tasten lässt sich die Lautstärke mit der Stärke des Anschlags steuern.

 

Auto Chords

Eine Erleichterung beim Einspielen bietet die Funktion Auto Chords. Hier lassen sich Akkorde einer ausgewählten Tonart (Dur, Moll oder ohne Terz) mit jeweils einer weißen Taste des virtuellen 1-Oktav-Keyboards oder des angeschlossenen MIDI-Keyboards triggern. Zusätzlich gedrückte schwarze Tasten bewirken Akkord-Erweiterungen (sus2, sus4, +7, +9).

 

Autochords für das Spiel mit nur 1 oder 2 Fingern

Autochords für das Spiel mit nur 1 oder 2 Fingern

 

Songs und Patterns

Ein „Song“ ist eine Zusammenstellung von bis zu acht Patterns, die acht Key-Switches zugeordnet und damit gleichzeitig spielbereit sind. Die mitgelieferten Songs enthalten meistens mehrere Groove-Versionen mit offenen Saiten, ein Pattern mit abgedämpften Saiten und zwei Crescendo-Versionen. Am Anfang der Zeile mit dem Namen steht die Bezeichnung der zugeordneten MIDI-Note im Bereich der Key-Switches. Mit zwei kleinen Pfeilsymbolen kann man sich aufwärts oder abwärts durch die Patterns bewegen. Die Patterns der Preset-Songs sind austauschbar; eigene Songs können mit dem Pattern Browser zusammen gestellt und gespeichert werden.

 

Der Song Browser

Der Song Browser

 

Ein Klick auf die Lupe öffnet den „Pattern Browser“. ebenso ein Doppelklick auf einen Slot. Die Kopfzeile des Browsers ermöglicht es, einen bestimmten Akkord zum Vorhören einzustellen. Außerdem können die Patterns entsprechend verschiedener Kriterien gefiltert werden. Die Funktionen Start Shift und End Step machen es möglich, eigene Rhythmen zu erstellen.

 

Der Pattern Browser

Der Pattern Browser

 

Eine Besonderheit ist die Such-Funkton „Rhythm Finder“. Ähnlich wie bei der Lauflicht-Programmierung eines Drum-Computers lassen sich Punkte aktivieren, die die rhythmischen Betonungen des gesuchten Grooves darstellen. Das Such-Ergebnis zeigt gleiche oder ähnliche Patterns, der Treffgenauigkeit nach geordnet.

Eine tolle Sache ist der Tap-Finder. Nach einem Klick auf „Record“ startet ein Metronom-Sound. Die Tap-Funktion* („Tap“-Button oder beliebige Taste am Keyboard) erlaubt es, das gewünschte Rhythmus-Pattern per Hand einzuspielen. Der Startpunkt zum „Tappen“ ist beliebig, 2 Takte nach Beginn der Eingabe stoppt die Aufzeichnung automatisch. Weil es sich bei den Patterns um durchgehend eingespielte Audioaufnahmen handelt, kann die Software nicht jedes Rhythmus-Muster genau nach Wunsch erzeugen. Nach der Tap-Aufnahme erscheinen die Patterns, die dem gesuchten Rhythmus entsprechen oder nahe kommen der Treffgenauigkeit nach geordnet.

*Mit dem Update vom Februar 2017 ist diese Funktion auch in Strummed Acoustic, Version 1 verfügbar!

 

Sound Bearbeitung

Mit dem Tab „Sound“ am unteren Rand der Pattern-Slots kommt man zu den Sound-Einstellungen.

 

Die Sound Einstellungen

Die Sound-Einstellungen

 

In der Sound Ansicht wird das Voicing an einem stilisierten Gitarrenhals visualisiert. Zwischen Stereo und Dopplung kann umgeschaltet werden und die Lautstärke der „Fret Noises“, die  beim Rutschen auf den Saiten entstehen, kann ebenfalls besitmmt werden.

EQ, Compressor und Reverb lassen sich einfach konfigurieren. Für EQ und Compressor stehen Presets  zur Verfügung. Wer detailliertere Einstellungsmöglichkeiten vorzieht, kann hier auch alles ausschalten und  eine externe Bearbeitung vornehmen.

 

Playback-Einstellungen

Am Tab, mit dem die Playback-Ansicht aufgerufen wird, gibt es ein kleines Schloss. Klickt man darauf, um es zu schließen, sind alle hier vorgenommenen Einstellungen verriegelt und ändern sich nicht, wenn Songs und Patterns gewechselt werden. 8tel- oder 16tel-Swing kann gewählt und mit einem Drehregler prozentual auf den Rhythmus angewandt werden. Die Funktion „Humanize“ erlaubt bei Rechtsanschlag kleine rhythmische Ungenauigkeiten, wie sie bei der Einspielung angefallen sind. Dreht man den Regler nach links, wird der Rhythmus zunehmend quantisiert.

 

Die Playback-Einstellungen

Die Playback-Einstellungen

 

Im „Latch mode“ spielen Patterns auch nach dem Loslassen der Tasten weiter, bis ein „Ending“ ausgelöst wurde. Alternativ zum „Latch mode“ lässt sich einstellen, ob die Gitarre beim Loslassen der Tasten des Spielbereichs sofort („Stop Instantly“), oder innerhalb der Notenwerte 1/1, 1/2, 1/4, 1/8 verstummen soll.

Weitere Einstellungen sind „Sync to host/Start on key“, Offset (+/- 50 ms) und die Tempoeinstellung, die es möglich macht, die Akkorde auch mit halber oder doppelter Originalgeschwindigkeit zu spielen.

Die zahleichen Einstellungsmöglichkeiten muss man nicht immer verwenden, sie erlauben aber eine präzise Anpassung an die Musikproduktion.

NKS

Wie der Vorgänger, ist natürlich auch Strummed Acoustic 2 an das NKS-System von Native Instruments angepasst. Für Besitzer eines KOMPLETE-KONTROL-Keyboards ist das ein Mehrwert, für alle anderen aber kein Nachteil, denn das Plug-in lässt sich wie jedes andere bedienen. Der Farb-Code des LIGHT GUIDE der Tastaturen von Native Instruments wird auch auf den Tasten des Mini-Keyboards in KONTAKT dargestellt und zusätzlich, größer und deutlicher im Info-Fenster des Plug-ins selbst. Außerdem lässt sich Strummed Acoustic 2, unabhängig vom Typ des Keyboards, anstelle von KONTAKT oder KONTAKT PLAYER, mit der Software KOMPLETE KONTROL bedienen, die zusätzliche Funktionen und eine praktische Verwaltung für Native-Instruments-Plug-ins bietet.

 

Native Instruments KOMPLETE KONTROL S88

Native Instruments KOMPLETE KONTROL S88

 

KOMPLETE KONTROL KEYBOARDS

Seit ich selbst ein KOMPLETE-KONTROL-Keyboard besitze, weiß ich das System zu schätzen. Es ist einfach praktischer, die wichtigsten Parameter-Einstellungen für das aktive virtuelle Instrument direkt mit den Reglern am Keyboard bedienen zu können, als mit der Maus oder dem Trackpad. Inzwischen wird NKS auch von vielen anderen Software-Firmen unterstützt; wer Sampling-Libraries im Kontakt-Format anbietet, kommt kaum noch darum herum. Auch die Host-Sequencer-Steuerung mit den großen beleuchteten Tasten verwende ich ständig. Mein Praxis-Test dazu hier…

 

Hörbeispiele

Zuerst die Patterns eines Preset-Songs der Reihe nach angespielt. Die 12-saitige Gitarre ist zu hören.

 

Im zweiten Beispiel habe ich die Funktion „Open String“ angewandt. Vor jedem Akkordwechsel (bis auf den letzten) sind kurz die Leersaiten der 12-String Gitarre zu hören. Die Basstöne sind Bestandteil des verwendeten Pattern.

 

Nun die 6-saitige Gitarre. Nach 2 Takten habe ich mit der linken Hand Basstöne hinzugefügt. Man hört nur Töne, die der Gitarrist auch gleichzeitig mit den anderen Noten je nach Rhythmus und Saitenlage wirklich spielen kann. Die für zusätzlichen Bass zur Verfügung stehenden Tasten werden vom Light Guide violett angezeigt.

 

So klingt es im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten. Die 6-saitige Rhythmusgitarre ist im ersten der 3 Abschnitte allein zu hören, dann kommen nacheinander Drums und Bass hinzu. Auch wenn der Akkordwechsel nicht auf der „1“ liegt, sondern auf der „4“ macht der virtuelle Gitarrist alles richtig und auch der verminderte Sept-Akkord wird umgesetzt.

 

Einige Arpeggio-Patterns erweitern die Ausdrucksmöglichkeiten. Hier hört man 2 verschiedene Patterns und einen Ausklang.

 

 

Fazit

NATIVE INSTRUMENTS Session Guitarist Strummed Acoustic 2 bietet wieder erstklassige Sounds. Die 12-Saiten-Gitarre mit ihrem eigenständigen Klangcharakter ist eine tolle Ergänzung zur Version 1! Bei der 6-saitigen Gitarre gibt es auch einige Arpeggio-Patterns mit Anschlags-Variationen, die mir gut gefallen. Die Funktion Rhythm Search wurde durch die praktische Möglichkeit der Tap-Eingabe verbessert.  Session Guitarist Strummed Acoustic 2 eignet sich für viele Musikstile und bietet mehr als 160 Patterns. Mit Hilfe der Funktionen Start Shift und End Step lassen sich eigene Rhythmus-Patterns erstellen. Durch Session Guitarist Strummed Acoustic 2 werden die Einsatzmöglichkeiten des virtuellen Studiogitarristen sinnvoll erweitert. Der transparente, kraftvolle Sound und die unkomplizierte Bedienung machen  das KONTAKT-Instrument zu einer Empfehlung für die DAW-Musikproduktion.

 

Weitere Eigenschaften der Strummed-Acoustic-Instrumente beschreibt mein Testbericht zur Version 1, die eine Western-Gitarre enthält. Ausführlicher Test mit Audio-Beispielen hier…

 

Systemvoraussetzungen

Jeder Mac oder Windows-Rechner, auf dem Native Instruments Kontakt 5 oder der Kontakt Player lauffähig ist.

Preis: €99,-

Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik immer hier…

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

5 thoughts on “Test: Native Instruments Session Guitarist Strummed Acoustic 2

  1. Siegfried Schmidgall

    Hallo Jürgen,
    wie einige andere sich Fragende, bin auch ich aus Gründen mangelnder Englischkenntnisse auf Deiner Seite gelandet.
    Ich bin 61 Jahre alt, von Anfang an, incl. Atari ST und C-Lab mit dabei und bin seit Mitte 2016 in Rente.
    Seit Mitte 2014 habe ich nach einer längeren Schaffenspause zwecks Job wieder mich mehr auf die Musikproduktion konzentriert und arbeite mit Cubase Pro 8.5. Soviel kurz zu meiner Person.

    Native Instrument war schon früher eine Größe, man bedenke die legendäre B4, die mit paar Tricks auch heute unverändert läuft.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Sie betrifft zuvorderst Strummed Acoustic 2 von NI.
    Zuvorderst bin ich davon ausgegangen, daß es sich hierbei um ein plugin handelt das nach der Installation in Cubase auftaucht, was anscheinend aber nicht der Fall ist.
    Weiterhin verstehe ich den Zusammenhang von NI Komplete Control, sowohl Hard- und Softwaretechnisch nicht.

    Letztendlich die Frage:
    Wie nutze ich NI – Instrumente in Cubase und was benötige ich dafür ?

    Vielen lieben Dank
    Grüße aus Remseck am Neckar
    Siggy Schmidgall

    Reply
  2. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Siggy,
    du musst zuerst den Software-Sampler Native Instruments KONTAKT oder den KONTAKT PLAYER installiert haben. Der Player kann kostenlos bei Native Instruments herunter geladen werden. KONTAKT taucht nach der Installation in Cubase als Plug-in auf. Nach der Installation von Session Guitarist findest du dieses Sampling-Instrument in der linken Spalte von KONTAKT/Player. In meinem Artikel zu Version 1 ist das in der ersten Abbildung hier zu sehen:
    https://www.music-knowhow.de/test-native-instruments-strummed-acoustic/

    Fall ein Sampling-Instrument nach der Installation nicht gleich zu sehen ist, muss es über die Schaltfläche „Add Libraries“ oben links in KONTAKT hinzugefügt werden.
    Viele Grüße aus Bremen an der Weser,
    Jürgen

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  3. Günter Wurm

    Hallo Jürgen
    habe mir, nachdem ich auf Deine Seite aufmerksam wurde die Acoustic strumming 2 gegönnt.
    Klappt soweit ganz gut, dank Deiner Vorarbeit. Ist nur schade, das eine deutsche Firma wie NI komplett auf ne deutsche Beschreibung verzichtet (bei den anderen Produkten wie Kontakt, Traktor usw. gibt es die ja auch), aber zum Glück haben wir Dich…
    Genug der Lobhuddelei 😉
    Ich habe lediglich 2 Fragen:
    1. Sind die Patterns aus dem Acoustic 1 auch in Acoustic2 nutzbar und umgekehrt?
    2. Hast Du auch was über die Bass Plaug-Ins von NI hier geschrieben?
    Hab es bisher leider noch nicht gefunden.
    Wollte mir eigentlich Trilian zulegen, hab aber dann bei NI die Bass Plug-Ins gesehen und zusätzlich eines heruntergeladen. Bin aber bisher doch bissl entäuscht darüber, denn ich hab die Patterns dort nicht gefunden (vielleicht gibt es ja auch keine…)
    Gruß aus der Pfalz

    Günni

    Reply
    1. Markus

      Hallo Günter, zu Trilian kann ich nur sagen, dass er jeden Euro wert ist. Allerdings ist er auch sehr rechen-, bzw. RAM-hungrig. Patterns gibt es dort aber auch nicht (wie seinerzeit beim Virtual Bassist von Steinberg). Kennst Du den Broomstick Bass? http://www.bornemark.se/bb/index.htm Ist schon sehr betagt aber hat Patterns und je nach Zweck könnte er was für Dich sein. Viele Grüße aus dem Rheinland, Markus

      Reply
  4. Jürgen Drogies Post author

    Die Patterns der Strummed Acoustic Plug-ins 1 und 2 sind nicht austauschbar. Sie beruhen auf Samples, die einschließlich der Rhythmen mit den jeweiligen Gitarren eingespielt wurden.
    Über die Bass-Plug-ins von NI habe ich keine Artikel geschrieben. Patterns sind dort nicht vorhanden.
    Viele Grüße zurück aus Bremen im Norden!
    Jürgen

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