Test: Native Instruments Strummed Acoustic

By | 17. April 2015

Das KONTAKT-Instrument „Session Guitarist Strummed Acoustic“ hält für den DAW-User einen virtuellen Rhythmusgitarristen bereit, dessen Instrument perfekt gestimmt ist und der immer im Timing bleibt. Die Pattern-basierte Library bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

Kurz gefasst

Per Tastenanschlag am MIDI-Keyboard lassen sich Patterns spielen, deren Tempo sich automatisch dem Songtempo anpasst. Voicing und Akzente sind in Echtzeit steuerbar. Wie die Bezeichnung „Strummed Acoustic“ schon verrät, wurden die Akkorde mit einem Plektrum gespielt. Es wurden nur ausklingende oder mit dem Handballen abgedämpfte Akkorde gesampelt, keine Arpeggios oder Single-Notes. „Strummed Acoustic“ ist auf eine 6-saitige Westerngitarre spezialisiert; mehr als 8,5 GB Sampling-Material dienen als Grundlage.

Im Studio

Heimstudios ersetzen oder ergänzen für viele Musiker das teure professionelle Mietstudio. Ohne die dort vorhandene Möglichkeit, in einem akustisch optimierten Raum mit sorgfältiger Mikrofonierung zu arbeiten, ist eine vernünftige Akustikgitarren-Aufnahme aber sehr schwierig. Wer allein  aufnimmt, hat es besonders schwer. Es ist ein Balance-Akt mit Instrument, Plektrum, Tastatur und Maus, bei dem man fast unvermeidlich an das Stativ stößt oder andere Störgeräusche verursacht, die die Aufnahme verderben können. (eigene Erfahrung!) Ein Sampling-Instrument, das selbst von einem ungeübten Keyboardspieler leicht eingesetzt werden kann, bietet sich als Lösung an, vor allem, wenn es perfekt klingt. Zu perfekt? – Als jemand der selbst Gitarre spielt, verstehe ich einen solchen Einwand. Für mich persönlich liegt aber der individuelle künstlerische Ausdruck mehr im Solospiel als bei den Begleitakkorden. Die sollen für mich so präzise und „amtlich“ klingen, wie möglich. Das kann „Strummed Acoustic“ auf jeden Fall. Außerdem liefert das Plug-in auch noch so manchen inspirierenden Groove in einer reichhaltigen, nach Genres geordneten Library.

Gitarre, Gitarrist und Technik

„Strummed Acoustic“ wurde in Zusammenarbeit mit „drumasonic“ entwickelt. Die Aufnahmen für die Sampling-Library hat Studio-Gitarrist Floryan Kœrber mit einer Martin D-35, Baujahr1973 eingespielt. Der Sound klingt sehr direkt und natürlich und kann sowohl mit den internen Effekten des Plug-ins als auch nach Wunsch mit Effekten der DAW bearbeitet werden. Traditionelles Time Stretching wurde nicht verwendet, sodass die Gitarre über einen weiten Tempobereich hinweg unverfälscht und mit gleicher Klangqualität zu hören ist.

 

NATIVE INSTRUMENTS KONTAKT

NATIVE INSTRUMENTS KONTAKT

Farbenspiel

Die Tasten des angeschlossenen MIDI-Keyboards erfüllen verschiedene Funktionen. Wer eines der KOMPLETE KONTROL Keyboards von Native Instruments besitzt hat den Vorteil, die Tastaturzonen sofort mit Hilfe der farbigen Lichtanzeige unterscheiden zu können. Wie gewohnt, zeigt aber auch das Mini-Keyboard am unteren Rand des KONTAKT-Fensters die Zonen an und kann mit Maus oder Trackpad gespielt werden.

Rote Tasten sind Funktionstasten zur Pattern-Wahl mit der linken Hand. Zwischen acht Patterns kann hier während des Spielens umgeschaltet werden. Dadurch ändern sich Rhythmus und Spielweise des mit der rechten Hand gespielten Akkords.

Gelbe Tasten triggern unterschiedlich gespielte „Endings“, Ausklänge für Breaks oder den Schluss eines Songs.

Grün sind „Pickups“. Damit sind nicht etwa Tonabnehmer gemeint, denn die Gitarre wurde ausschließlich mit Mikrofonen aufgenommen. Es handelt sich vielmehr um geräuschhafte Sounds, wie Klopfen auf den Korpus oder die Saiten.

Die blauen Tasten kennzeichnen die Zone zum Spielen.

Bei einem MIDI-Keyboard ohne besondere Anzeige lassen sich die Zonen schnell erkunden, indem man beobachtet, welche Taste auf dem virtuellen Keyboard jeweils reagiert, wenn ein Ton angeschlagen wird. Außerdem sind die Zonen und alle weiteren Features im (englischen) Manual erklärt, das man im Kontakt-Browser hinter dem „i“ findet. Hilfreich ist ebenfalls Kontakts „Mouse-over“ Hilfsfunktion mit Erklärungen im Info-Bereich.

Akkordarbeit

Akkorde lassen sich mit der rechten Hand mehrstimmig greifen. Dur, Moll, Septimen, Nonen, sus4 und andere Akkorderweiterungen werden von der Software erkannt und korrekt umgesetzt. Mit der linken Hand bedient man gleichzeitig die Funktionstasten, wenn das aktuelle Rhythmus-Pattern gewechselt werden soll. Solange eine Taste im Play-Bereich gedrückt ist, spielt der virtuelle Gitarrist in dem Tempo, das im Host-Programm eingestellt ist.

Es ist nicht unbedingt nötig, Einspielungen zu quantisieren, weil sich „Strummed Acoustic“ automatisch zum Host-Tempo und zur Takt-Position synchronisiert. Ein etwas vorgezogener Tastenanschlag ist sogar vorteilhaft, weil die Software dann in der Lage ist, Geräusche beim „Rutschen“ auf den Saiten einzufügen.

Tipp:

Einfache Abschläge habe ich zuerst vermisst, bis mir einfiel, dass die „Endings“ sich sehr gut dafür eigenen. Neben hartem Abstoppen gibt es darunter auch arpeggioartig perlende Ausklänge. Wenn man zur Betonung in einem Break ein solches Pattern verwenden will, ist es ratsam, den Akkordwechsel kurz vor dem Anschlag der entsprechenden Funktionstaste vorzunehmen. Bei Problemen lässt sich das leicht im Pianorollen-Editor der DAW einstellen. Wie schon gesagt, ein wenige Ticks vorgezogener Akkordwechsel startet trotzdem präzise auf der „1“, weil sich „Strummed Acoustic“ automatisch synchronisiert.

Songs und Patterns

Ein „Song“ ist hier eine Pattern-Zusammenstellung von bis zu 8 Patterns. 30 Songs mit jeweils zueinander passenden Patterns sind als Factory-Presets vorhanden. Der User kann aus den 102 vorhandenen Patterns eigene Songs zusammenstellen und diese speichern. Der erste Groove, den ich hier vorstelle, heißt „Passenger“ und lässt mich sofort an einen bestimmten Song denken:

I am the passenger and I ride and I ride

I ride through the city’s backsides

I see the stars come out of the sky…

(Iggy Pop)

Hier ein Hörbeispiel „inspired by…“

 

Tabs

Nach dem Laden des Instruments erscheint im Hauptbereich das Foto der gesampelten Gitarre. Oben befinden sich globale Bedienelemente. Der Pattern-Modus ist im unteren Drittel sichtbar. Mit den Tabs „Sound“ und „Playback“ lassen sich die entsprechenden Panels aufrufen.

 

Die wichtigsten Bedienelemente und Anzeige der 8 spielbereiten Pattern

Die wichtigsten Bedienelemente und Anzeige der 8 spielbereiten Pattern

Steuer-Räder

Alle Akkorde sind in einer tiefen und einer hohen Lage vorhanden. Befindet sich der Schieberegler „Voicing“ irgendwo im mittleren Bereich zwischen „Low“ und „High“, sind gleichzeitig 2 Gitarren in verschiedenen Lagen zu hören. Das lässt sich auch mit dem Modulationsrad des externen MIDI-Keyboards in Echtzeit regeln. Mit dem Pitch-Wheel ist die Intensität des Spiels beeinflussbar, Akzente  werden jeweils abgeschwächt oder hervorgehoben und es entsteht der Eindruck von leiserem oder lauterem Spiel.

Die Velocity wirkt sich nur auf Pickups und Endings aus, nur deren Lautstärke lässt sich mit der Intensität des Tastenanschlags steuern.

Global Player

Zu den globalen Funktionen zählen das Speichermenü für Sound Presets und die Funktion „Link to Song“. Ist diese aktiviert, wird mit jedem Pattern ein zugehöriges Factory-Sound Preset geladen; wenn nicht, wird die aktuelle Einstellung beibehalten (einschließlich Voicing), wenn andere Patterns geladen werden.

Song Browser

Mit „Song“ wird eine Zusammenstellung von bis zu acht Patterns bezeichnet, die acht Funktionstasten zugeordnet und damit gleichzeitig spielbereit sind.

 

Der Song-Browser

Der Song-Browser

Ein Klick auf den Song-Namen in der Mitte der Hauptansicht ruft den Song-Browser auf; mit kleinen Pfeilsymbolen kann man alternativ den Song wechseln. In der Kopfzeile lässt sich der Songvorrat anhand von 3 Kriterien filtern: 4/4, 3/4 oder Triolen.

Pattern und Pattern Browser

Die mitgelieferten Songs enthalten meistens mehrere Groove-Versionen mit offenen Saiten, ein Pattern mit abgedämpften Saiten und zwei Crescendo-Versionen.

Durch Klick auf einen der acht Pattern-Slots im Hauptfenster wird das jeweilige Pattern abgespielt. Am Anfang der Zeile mit dem Namen steht die Bezeichnung der zugeordneten MIDI-Note im Bereich der Funktionstasten. Mit zwei kleinen Pfeilsymbolen kann man sich aufwärts oder abwärts durch die Patterns bewegen.

 

Der Pattern-Browser

Der Pattern-Browser

 

Ein Klick auf die Lupe öffnet den „Pattern Browser“. ebenso ein Doppelklick auf einen Slot. Die Kopfzeile des Browsers ermöglicht es, einen bestimmten Akkord zum Vorhören einzustellen. Außerdem können die Patterns entsprechend verschiedener Kriterien gefiltert werden. Das ist alles sehr gut durchdacht und fördert den Workflow.

Eine Besonderheit ist die Such-Funkton „Rhythm Search“. Ähnlich wie bei der Lauflicht-Programmierung eines Drum-Computers lassen sich Punkte aktivieren, die die rhythmischen Betonungen des gesuchten Grooves darstellen. Als Such-Ergebnis erscheinen der Treffgenauigkeit nach geordnet Patterns, die dem gesuchten Rhythmus entsprechen oder nahe kommen.

Neu seit dem Update vom Februar 2017 ist der Tap-Finder, der zuerst nur in Strummed Acoustic 2 enthalten war. Nach einem Klick auf „Record“ startet ein Metronom-Sound. Die Tap-Funktion („Tap“-Button oder beliebige Taste am Keyboard) erlaubt es, das gewünschte Rhythmus-Pattern per Hand einzuspielen. Der Startpunkt zum „Tappen“ ist beliebig, 2 Takte nach Beginn der Eingabe stoppt die Aufzeichnung automatisch. Weil es sich bei den Patterns um durchgehend eingespielte Audioaufnahmen handelt, kann die Software nicht jedes Rhythmus-Muster genau nach Wunsch erzeugen. Nach der Tap-Aufnahme erscheinen die Patterns, die dem gesuchten Rhythmus entsprechen oder nahe kommen der Treffgenauigkeit nach geordnet.

 

Auto Chords

Eine Erleichterung beim Einspielen bietet die Funktion Auto Chords. Hier lassen sich Akkorde einer ausgewählten Tonart (Dur, Moll oder ohne Terz) mit jeweils einer weißen Taste des virtuellen 1-Oktav-Keyboards oder des angeschlossenen MIDI-Keyboards triggern. Zusätzlich gedrückte schwarze Tasten bewirken Akkord-Erweiterungen (sus2, sus4, +7, +9). Etwas gewöhnungsbedürftig ist vielleicht, dass der Grundton jeder Tonart immer der Taste „C“ zugeordnet wird; ich muss also C spielen, auch wenn ich beispielsweise in E-Dur den Grundakkord hören will. Allerdings ändern sich die Notennamen entsprechend im Kontakt-Fenster.

 

Auto-Chords, Akkorde mit einem oder 2 Fingern gespielt

Auto-Chords, Akkorde mit einem oder 2 Fingern gespielt

 

Soundeinstellungen

Mit dem Tab „Sound“ am unteren Rand der Pattern-Slots gelangt man zu den Soundeinstellungen.

 

Sound-Einstellungen

Sound-Einstellungen

 

Die Einstellung „Voicing“, welche die Wahl von Akkorden in tiefer oder hoher Lage erlaubt, lässt sich auch in dem kleinen Fenster oben links neben dem Titel-Schriftzug bedienen. In der Sound-Ansicht wird das zusätzlich an einem stilisierten Gitarrenhals visualisiert. Zwischen Stereo und Dopplung kann umgeschaltet werden und die Lautstärke der „fret noises“, die  beim Rutschen auf den Saiten entstehen, kann ebenfalls besitmmt werden. EQ, Compressor und Reverb (9 Hallräume) lassen sich einfach konfigurieren. Für EQ und Compressor stehen jeweils 7 Presets mit Bezeichnungen wie „Aggressive“ oder „Smooth“ zur Verfügung. Wer detailliertere Einstellungsmöglichkeiten vorzieht, kann hier auch alles ausschalten und  eine externe Klangbearbeitung vornehmen.

Playback

An dem Tab, mit dem die Playback-Ansicht aufgerufen wird, gibt es ein kleines Schloss. Klickt man darauf, um es zu schließen, sind alle hier vorgenommenen Einstellungen verriegelt und ändern sich nicht, wenn Songs und Patterns gewechselt werden. 8tel oder 16tel Swing kann gewählt und mit einem Drehregler prozentual auf den Rhythmus angewandt werden. Die Funktion „Humanize“ erlaubt bei Rechtsanschlag, kleine Ungenauigkeiten zu hören, wie sie bei der Einspielung angefallen sind. Dreht man den Regler nach links, wird der Rhythmus zunehmend quantisiert.

 

Die Playback-Einstellungen

Die Playback-Einstellungen

 

Im „Latch-Mode“ spielen Patterns auch nach dem Loslassen der Taste(n) weiter, bis ein „Ending“ ausgelöst wurde. Alternativ zum „Latch mode“ lässt sich einstellen, ob die Gitarre beim Loslassen der Tasten des Spielbereichs sofort („Stop Instantly“), oder innerhalb der Notenwerte 1/1, 1/2, 1/4, 1/8 verstummen soll.

Weitere Einstellungen sind „Sync to host/Start on key“, Offset (+/- 50 ms) und die Tempoeinstellung, die es möglich macht, die Akkorde auch mit halber oder doppelter Originalgeschwindigkeit zu spielen.

Alles in allem eine ganze Menge Einstellungsmöglichkeiten, die man nicht immer alle bedienen muss, die aber eine recht gründliche Anpassung an eine Musikproduktion erlauben.

 

Hörbeispiele

Test the West:

 

Der Verlauf der Tempoänderungen in Logic Pro X

Der Verlauf der Tempoänderungen in Logic Pro X

Tempo changes. Das Tempo steigert sich von 72 BPM auf 135; es folgt ein Ritardando zu 52 BPM im Ausklang:

 

So klingt „Strummed Acoustic“ in einem Playback:

 

Noch einmal der gleiche Part. Mehrere E-Gitarren sind hinzugekommen. Nach 8 Takten – nach dem Break – wird die Akustikgitarre dazugemischt:

 

Fazit

NATIVE INSTRUMENTS „Session Guitarist Strummed Acoustic“ bietet tadellosen Sound, der aus einem Sample-Pool von 8,5 GB schöpft und viele Funktionen, mit denen sich der reichhaltige Vorrat an Patterns durchsuchen und an eigene Vorstellungen anpassen lässt. Nicht einmal durch Tempoänderungen im Song lässt sich der virtuelle Rhythmusgitarrist aus dem Takt bringen. Die Diskussion, ob die Aufnahme eines richtigen Gitarristen nicht in jedem Fall vorzuziehen wäre, ist für mich bei der Beurteilung der Software irrelevant. „You get what you hear“ – und mir gefällt, was ich höre. Es gibt mit Sicherheit viele Anwendungsmöglichkeiten. Obwohl der Sound auch im Vordergrund attraktiv klingt, denke ich an das „klassische“ Arrangement mit gedoppelter Akustikgitarre im Background, die man oft gar nicht bewusst wahrnimmt, wodurch die Musik aber insgesamt dichter und größer klingt. Man muss in einem solchen Fall nur mal die Akustikgitarren im Mix muten, um den Unterschied zu hören. Verglichen mit ähnlichen Produkten die ich kenne, hat „Strummed Acoustic“ den besten Sound, die meisten Features und die übersichtlichste Bedienung.

 

Im November 2016 ist SESSION GUITARIST STRUMMED ACOUSTIC 2 erschienen; kein Update sondern eine eigene Sample-Library nach dem gleiche System mit 2 Gitarren, einer 6- und einer 12-saitigen. Mein Testbericht dazu hier…

 

Systemvoraussetzungen

Jeder Mac oder Windows-Rechner, auf dem Native Instruments Kontakt 5.4.2 oder der Kontakt Player lauffähig ist.

Preis

€ 99,—

Website des Herstellers: Native Instruments

Meine aktuellen Testberichte und mehr zum Thema Musik immer hier…

 

Ein vollständiges Inhaltsverzeichnis meiner Artikel auf facebook hier…

11 thoughts on “Test: Native Instruments Strummed Acoustic

  1. Markus

    Hallo Jürgen, schöner Test. Klingt gut, ist günstig, was will man mehr. Nun ja: Vielleicht noch ein paar E-Gitarren 🙂 Da hat NI zwar den Scarbee Funk Guitarist aber der ist natürlich sehr auf ein Genre festgelegt. Mir fehlt immer noch ein einfach zu bedienendes All-in-One Produkt wie seinerzeit der VG2 von Steinberg. Aber für 99€ finde ich die Strummed Acoustic fair platziert. VG, Markus

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  2. juergen Post author

    Ich glaube, beim Sampling war eigentlich alles schon mal da, jetzt verbessert man im Detail, wodurch umfangreiche Libraries entstehen. 8,5 GB für eine einzelne Gitarre sind schon beinahe Luxus, aber ich finde, dass es sich lohnt.

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  3. Pingback: Plug-in Highlights 2015 › music-knowhow

  4. Wolfgang Haubold

    Hallo Jürgen,
    auf der Suche nach einem deutschsprachigen Handbuch zu NI’s „Session Guitarist – Strummed Acoustic“ gelangte ich auf Deine Seite.
    Vielen Dank zunächst für Deine sehr gute und übersichtliche Beschreibung, mit der ich gut klarkomme.
    Ich bin nicht mehr ganz so jung (Jahrgang 1937,Abschluß 1964 klass.Gesangsstudium an der Musikhochschule Leipzig +Fernstudium Arrangieren Jazz/Popularmusik an der Hochschule Dresden und mache am Computer Musik mit Cubase VST32 (!), HALion Symphonic Orchestra sowie Kontakt 5) und meine Englischkenntnisse bewegen sich nur auf besserem Vocabelstandard – leider.
    1.Frage: Wo bekommt man ein (bezahlbares) softiges E-Piano her? Ich besitze zwar diverse Samples, aber keines klingt annähernd so gut wie die in den Hits von Whitney Houston!
    2. (eigentlich dumme) Frage: Die Sequenzersoftware „Logig Pro X“ läuft wohl ausschließlich auf einem Apple-Computer?? Ich habe mir vor Jahren Cubase 5 gekauft, benutze aber ausschließlich Cubase VST32, würde gern mal etwas anderes ausprobieren, möchte aber auf meine alten Tage bei Windows 7 bleiben.
    Danke sagt schon mal
    Wolfgang Haubold aus Chemnitz

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  5. Jürgen Drogies Post author

    Hallo Wolfgang,
    gleich zur letzten Frage: Logic Pro läuft nur auf Apple Computern und wird besonders günstig angeboten (komplett unter €500,-) weil Apple an den Macs verdient. Cubase ist bestimmt nicht schlechter, alles nur eine Frage der Gewöhnung.
    Soviel ich weiß wurde bei den Whitney Houston Aufnahmen viel im Studio getrickst, z. B. Flügel-Sound mit DX-7 E-Piano gedoppelt. Genau diesen Sound bekommt man wahrscheinlich nicht virtuell hin. Hier der Link zum Test meines persönlichen Lieblings-E-Pianos:
    https://www.music-knowhow.de/test-e-instruments-session-keys-electric-r/
    Viele Grüße aus Bremen
    Jürgen

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  6. Tim Luhr

    Hallo. Was kostet den Logik pro X genau? Bei AppStore wird er für 189€ angeboten und im Netz steht meistens “ unter 500€“.

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  7. Jürgen Drogies Post author

    Was im App Store angegeben ist stimmt auf jeden Fall, denn das Programm ist nur als Download erhältlich.
    Verglichen mit anderen DAWs ist der Preis sehr, sehr günstig aber Logic Pro X läuft auch nur auf Apple Computern und Apple verdient auf jeden Fall an der Hardware.

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  10. Hamann

    Halo,

    gibt es für Accustik Guitar ein deutsches Handbuch ?

    LG

    W, Hamann

    Reply
    1. Jürgen Drogies Post author

      Nein, leider nicht. Die Anleitungen von Native Instruments gibt es seit Jahren nur noch in Englisch.

      Reply

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